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Wasserbau 1

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colek's version from 2018-12-01 17:34

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Question Answer
RIWA-T bedeutetRichtlinie für die Bundeswasserbauverwaltung
RIWA-T InhaltAllgemeine Grundlagen und Aufgaben; Definitionen; Zielsetzungen; Planungs-und Projektierungsgrundsätze; Planungen; Generelle Projekte; Projekte; Instandhaltung und Betrieb; Hochwassernachsorge; Umsetzung von Schutzmassnahmen; Abrechnung und Kollaudierung; Öffentlichbarkeit; Anhang
RIWA-T ZielsetzungenSchutz der Menschen; Siedlungsraumes und Kulturgüter; Erhaltung und Schutz der Gewässer; Stärkung der Risikokommunikation
RIWA-T Planungs und ProjektierungsgrundsätzeAllgemeine Grundsätze; Erhalt von Abfluss- und Rückhalteräumen; Gewässerökologische Grundsätze; Verbesserung des Feststofhaushalts;Planungshierachie und Abstimmung der Maßnahmen; Höhe des Schutzgrades; Hydrologische Grundlagen, Bemessungswerte und Freibord; Risiko- und Restrisikobetrachtung; Hinderungsgründe; Grundbeschaffung; Verrohrungen / Eindeckungen; Brückenbauwerke; Oberflächenableitungen; Hinterlandentwässerung
RIWA-T PlanungenGrundsätzliches; Gewässerentwicklungs –und Risikomanagementkonzepte; Gefahrenzonenplanungen; Sonstige wasserwirtschaftliche Planungen
RIWA-T Generelle ProjekteAllgemeines; Voraussetzungen / Vorstudie; Vorleistungen; Inhalt der generellen Projekte (Technischer Bericht; Berechnungen; Ökologische Untersuchungen; Gewässerpflegekonzepte; Physikalische Modelle; Wirtschaftlichkeitsrechnung; Bescheide / Gutachten / Stellungnahmen / Sonstige Beilagen; Pläne und Karten)
RIWA-T Projekte Allgemeines; Vor- und Zusatzleistungen; Inhalt der Projekte (Technischer Bericht; Massen- und Kostenermittlung; Berechnungen; Grundstücksverzeichnis; Ökologische Untersuchungen; Betriebsordnungen und Gewässerpflegekonzepte; Pläne und Karten; Bilddokumentation; Wirtschaftlichkeitsuntersuchung; Gutachten; Physikalische Modelle
RIWA-T HochwassernachsorgeSofortmaßnahmen; Ereignisdokumentation / Evaluierung von Schutzmaßnahmen
RIWA-T Umsetzung von SchutzmassnahmenArten der Baudurchführung; Ausschreibung und Vergabe; Bauinangriffnahme; Bauabwicklung und Baukontrolle; Bautagesbericht, Baubuch; Aufmaßbuch; Bilddokumentation; Grundbuchsordnung; Meldung der Funktionsfähigkeit
RIWA-T Abrechnung und KollaudierungZweck der Kollaudierung; Durchführung der Kollaudierung; Projektabweichungen; Mängel in der Ausführung; Kollaudierungsniederschrift; Abschluss eines Vorhabens
RIWA-T Öffentlichkeitsarbeit Allgemeines; Information; Bewusstseinsbildung; Mediation; Öffentlichkeitsbeteiligung; Flussraumbetreuung
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Question Answer
Strickler-Formelwie Schnell die Stömung ist ; v=Strickler Beiwert*(Hydraulischer Durchmesser)^2/3 * mittleres Gefälle
Durchfluss einfacher ProfilQ=C*S*(R)^0,5; S=Průtočná plocha; O=Omočený obvod; R=S/O; C=(1/n)*R^1/6
Durchfluss zusammengesetzter ProfilQ=Q1+Q2+Q3;
Rauigkeits gradn=Länge1*Rauigkeit1+Länge2+Raugkeit2....
Moody-Diagramm für GerinneströmungenReibungsbeiwert 𝜆 als Funktion der Reynoldszahl Re = V4R/v und relativen Rauheit ks/4R
Zusammenhang zwischen 𝜆 und kst aus StricklerFormel und Colebrook-White Formel(8*g^0,5)/(𝜆^0,5)=kst*R^1/6
RauhigkeitAbsolute (k-Wert/s-Wert) / Relative (dimensionslos)
Bettstabilität abhängig vonGrenzschleppspannung (Tkrit) / Grenzgeschwindigkeit (Vkrit)
Tvorhandenró*g*rhy*Ivorh oder ró*g*h*lvorh
Ausgleichsgefälle bei ErosionGleichgewicht zwischen Schleppspannung und Widerstand der beweglichen Sohle; Beeinflusst von Q; Geschiezufuhr; Querschnitt
Funktionen des QuerschnittesSchadlose Abfuhr von Wasser, Geschiebe und Eis; kleine Q bei großen t und große Q bei kleinem t; Tmax und vmax wird bei keinem Q überschritten; keine zu tiefen Kolke und keine zu große Ablagerungen in Krümmungen; Anpassung an Topographie; Nutzung der lokal verfügbaren Baustoffe; harmonische Einfügung in das Landschaftsbild; Lebensraum für vielfältige Fauna und Flora schaffen oder erhalten; Wirtschaftlichkeit (Kosten versus Schadensvermeidung)
Spiralströmungnatürlichen Wasserläufen dominieren Krümmungen mit wechselnden Wassertiefen. (Furten, Kolke, Prall- und Gleitufer)
WasserspiegelquergefälleIqu= mittlere Fliessgeschwindigkeit^2/gravitation*Radius der Krümmung[m]
GleituferVnitřní břeh v meandru; sedimentace
PralluferVnější břeh v meandru; omýván; eroze
Gesetze von FargueTiefstellen der Kolke- 2B flussab von Krümmungsscheitel; Furten- B flussab der Wendepunkte; Tiefe der Kolke- proportional zur Krümmung; stetiger Talweg- nur wenn Krümmungen in einander übergehen
Niederwassespiegelhat über der Furt das grösste und über dem Kolk das kleinste Gefälle
Schleppspannung ist bei Hochwassereine Funktion der Tiefe
Schleppspannung ist bei Niederwassereine Funktion des Gefälles
Kolke und Furten werden bei HochwasserKolke- vertieft; Furten-aufgehöht
Kolke und Furten werden bei NiederwasserKolke-aufgefüllt; Furten- erodiert
Flussentwicklung eF=eF= (IF-c)/c = (Flusslänge-Luftlinie)/Luftlinie
Laufentwicklung eL=eL=(IF-IT)/IT = (Flusslänge-Tallänge)/Tallänge
Talentwicklung eT=eT=(IT-c)/c = (Tallänge-Luftlinie)/Luftlinie
Abflussganglinie (hydrograph)die Darstellung bzw. von beobachteten oder berechneten Abflüssen für einen Pegelstandort in der Abfolge ihres zeitlichen Auftretens.
AbflussspendeUm den Abfluss aus Einzugsgebieten unterschiedlicher Größe vergleichen zu können, wird der Abfluss durch die zugeordnete Einzugsgebietsfläche geteilt. [ Litern pro Sekunde und Quadratkilometer oder mm/h] 1 mm/h=278 l/skm^2
Naturnahe profile BeispieleFlaches Trapezprofil; Gegliederter Querschnitt mit Bermen (Doppeltrapezprofil); Steiles Trapezprofil; Gestaltung von Bermen; Fluss mit Vorländern und Unterwasserbermen; Gestaltung von Unterwasserbermen; Bach mit unterwasserberme
Mängel naturnaher gegenüber natürlichen Profilenbeidufrig gleiche Böschungsneigungen; konstante Böschnungsneigung im Längsverlauf; homogene Böschungsneigung im Querprofil; horizontale Gewässersohle; keine Steilufer; Erosion und Akkumulation unerwünscht; keine Retention im Umland
Künstlich-technische Profile BeispieleOffene Rechteckprofile; Strenge Trapezprofile; Geschlossene Kastenprofile; Geschlossene Maulprofile
Wie vergleicht man unterschiedliche querschnittedurch hydraulische Güte. Maximale hydr.Güte bedeutet bei kleinstem benetzten Umfang grösste Querschnittfläche.
Hydraulische GüteF^0,5/U
Optimale Hydraulische Güte ist beiHalbkreis (0,399)
Streng regulierte Profilsicherung bedeutetkeine Veränderungen können im Profil passieren
Nicht regulierte Profilsicherung bedeutetalle Veränderungen können im Profil passieren
TotbauEinsatz von toten Baustoffen (Holz, Stein, Beton)
Totbau Eigenschaftengeringe lanschaftökologische Qualität und Platzbedarf; steile bis senkrecte Böschungen; auch gegen stärkste Beanspruchung; Sofort nach Einbau wirksam
LebendbauEinsatz von lebenden Baustoffen (Pflanzen)
Lebendbau Eigenschaftenwachsende Durchwurzelung und Festigung des Bodens; flächendeckender Schutz der Böschung; Regeneration und Selbstregulation; ökologisch; sofort nach Einbau gering wirksam; erfordet die Pflanze als Baustoff; unzureichender Schutz bei Extrembelastung
Profilsicherung in der Unterwasserzone BaustoffeStein; Holz; Kunstoffe; Beton; Metalle; Bitumen
Profilsicherung BauelementeSpreitlage; Faschinen (Bundel aus Weiden); Sinkwalze; Rauhbäume; Gabioni; Packwerk; Flechtzäune; Steinschüttug; Steinsatz
Röhrichtzone ShutzwirkungSchutz durch abdeckende Wirkung der Pflazen; Triebe und Blätter vergrössern Rauhigkeit; Wurzeln festigen den Boden; Selbstreinigungvermögen
Gehölze der Wich-Hart-HolzzoneAlnus, Betula, Salix, Corylus, Crataegus, Euonymus, Acer, Populus; Quercus r.; Ulmus, Carpinus; Rhamnus; Viburnum...
Anordnung der Gehölze EinflussfaktorenArtenzusammensetzung (Bäume, Sträucher); Anordnung am Gewässer; Dichte; Höhe
Ufer- BöschungsfusssicherungenSchutz vor Unterspülung und Einrissen
DeckwerkeSchutz gegen Erosion
LeitwerkeEinengung Gewässerquerschnitte→↑Schleppspannung und Erosion
QierwerkeSchutz des Gewässerprofils; Regelung des Feststofftransportes; Begrenzung der Gewässerausdehnung; Regelung der Sohle
Querwerke BeispieleSchwellen, Buhnen, Rampen, Abstürze
Buhnen bestehen ausKopf, Rumof, Wurzel
Grad der Überströmung von Buhnennicht überströmt; schwach überströmt mit Fliesswechsel; Starküberströmt
InklinationswinkelInklinant (<90°); Orthogonal (90°); Deklinant (>90°)
Buhnen WirkungenReuktion der Strömungsgeschwindigkeit; Einengung der Breite; Verlandung der Buhnenfelder; Vergrösserung der Strukturvielfalt
Lenkbuhnen Regelnnimmt 2/3 der Gewässerbreite ein; oberen und unteren 1-2 Buhnen sind kürzer; steigt vom Kopf zur Wurzel mit 1-3%; Höhe bei kleineren Gewässern 15-30 cm; bi grossen 40-60 cm.
RampenGlatte (1:4-1:8); Rauhe (zumeist 1:10)-Steine an der Sohle [Sohlgleiten; Abstürze; Riegelrampen; Pendelrampe]
BauwerkeBrücken, Durchlässe; Düker
Renaturierungverbessert Standortbedingungen;
Instrumente der RevitalisierungVerbesserung der Gewässergeometrie; Aktivierung Von Altwůassern; Schaffung von Feuchtgebieten; Einbau standortgemässen Sohl- und Böschungsmaterials, Planzungen; Einschränkung der Nutzung in überflutungsgebieten; Schaffung von Schutzgebieten
Künstliche WasserwegeBawässerungskanäle; Triebwasserwege für die Wasserkraft; Zu-und Ableitung von Kühlwässern; Schiffahrtswege
Künstliche Wasserwege Technische ErfordernisseDichtheit; Statische Stabilität; Hochwassersicherheit; Keine Erosionsdynamik; Geringe Fliessgeschwindigkeitten und hydraulische Verluste; Gute Zugänglichkeit; Verschliessbarkeit, Beaufschlagungsregelung
Künstliche Wasserwege Ökologische ErfordernisseBereitstellung hydrobiologischen Lebensraumes; Uneinheitliche Strömungsmuster; Beschattung; Vielfältige Uferstrukturen; Variable Fliessgeschwindigkeiten; Abschirmung gegen Immisionen; Unterschiedliche Wassertiefen
Fischaufstiegshilfebiologische Durchgängkeit an Querbauwerken durch Wehranlagen, Rampen, Wildbachsperren
Umgehungsgerinnen Variantenkompletter Umbau der barriere oder Ersatz; Passiermachung; Schaffung enes die Barriere umgehenden Bauwerkes
Umgehungsgerinne SystemanforderungenGeschützt vor Hochwasser und Versandung; Einlauf von Treibgut schützen; Ausmündung bei NW erreichbar; Ausmündung möglichst im Stromstrich; Dimension an Grösse des Gewässers, Durchgehender Stromstrich, keine Kreisströmungen bei Becken
Stauanlagen teilen sich inWehre, Talsperren
Wehrebewirken eine Anhebung des Wasserspiegels und sperren nur den Flußquerschnitt ab.
Wehre ZweckeÄnderung des Gefälles, Schiffbarmachung,Wasserkraftnutzung,Bewässerung
Talsperrendienen vorwiegend der Speicherbildung und damit der Speicherung von Wasser. Sie sperren neben dem Flußquerschnitt auch den Talquerschnitt ab
Talsperren ZweckeHochwasserschutz, Niedrigwasseranreicherung, Wasserkraftnutzung,Bereitstellung von Trink-, Brauch- und Bewässerungswasser
Stauanlagen Grundfunktionen•Stützkörper muß den maximalen Wasserdruck aufnehmen können,•Wasserdicht, um ein Aussickern zu verhindern oder auf ein unschädliches Maß reduzieren,•Bemessungsabfluß muß zerstörungs- bzw. beschädigungsfrei abgeführt werden können,• Aufnahme der erforderlichen Betriebseinrichtungen zur geregelten und gesicherten Wasserentnahme
Stauanlagen VorarbeitenHydrologische Untersuchungen, Geologische Untersuchungen, Umwelteinflüsse, Auswirkungen auf bestehende Anlagen, Verfügbarkeit von Baumaterialien, Rechtsfragen
Wehre Unterteilungfeste, bewegliche Wehre
Feste Wehre Möglichkeiten keine Regulierung des OW-Sp.
Feste Wehre BaumaterialienStein, Beton, Holz
Bewegliche Wehre MöglichkeitenRegulierung des OW-Sp
Bewegliche Wehre BaumaterialienStahl, Kunststoff, teilweise Holz
Feste Wehre Vorteile und Nachteile+preiswert, wartungsarm, keine beweglichen Teile. -große Schwankungen des OWSp.
StreichwehrKrone verläuft etwa strömungsparallel Einsatz als Entlastungsbauwerk
TirolerwehrWasserentnahme in stark geschiebeführenden Gewässern
Heberwehr Häufig Entlastungsanlagen zufolge hoher hydraulischer Leistungsfähigkeit bei geringen baulichen Abmessungen
Heberwehr VorteileAutomatische Funktion, Keine beweglichen Teile,Hohe Abflußleistung
Heberwehr NachteileStoßbelastung im Unterwasser, Keine Abfuhr von Eis, Treibgut, Komplizierter teuerer Bau
Bewegliche Wehre TypenSchützenwehre, Segmentwehre, Klappenwehre, Schlauchwehre, Dachwehre, Kombinationsformen
Schützenwehre TypenGleitschützen und Rollschützen
Schützenwehrevertikal verschiebbare
Gleitschützegleiten in Führungsprofilen (billiger, für geringere Dimensionen und kleinere Wasserdrücke )
Rollenschützerollen in Führungsprofilen. (teuerer, leichtgängig, für größere Belastungen)
Unterströmbarbei Anhebung
Überströmbarbei Absenkung
Segmentwehre TypenDrucksegmenten, Zugsegmenten
Klappenwehrefür geringe Stauhöhen (max.5m) und große Wehrbreiten, torsionssteif ausgeführt werden und sind zumeist Stahlkonstruktionen
Schlauchwehre und DachwehreStauschläuche (Gummibahnen- Wasser/ Luft) sind den Klappen gleichzustellen
Bewegliche Wehre KombinationsformenVerschlußtypen miteinander kombiniert, Unterströmung und Überströmung können reguliert werden
Tosbeckenfür Energieumwandlung, dienen dem Schutz des Wehres (Unterspülung etc.)
FaustregelHöhe der Bepflanzung soll etwa die doppelte zu beschattende Gewässerbreite betragen
Wie tief soll der Stutzkörper an grossen Flüssen reichen1-5 bis 2 m unter die Sohle
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