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Waldbau I-Baumarten

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Section

Question Answer
Picea abies RefugienMittelrussland; Fuss der Karpaten, Transylv. Alpen; dinarische Gebirge; Apenninen-Halbinsel
Picea a. VorkommenHauptvorkommen in Gebirge (Alpen, Karpaten, Böhmische G.); Russland...
Picea a. StandortTj: 3-7°C; Tv: 10-14°C (V-VIII); 600-800 mm in V-VIII; Halbschatt.; ±bodenvag; empfindlich zu Sauerstoffmangel; grosse physio. Amplitude; geringe Ansprüche
Picea a. Ausbreitung50-60 J (30-40); Vollmast 5-7; Monözisch; Anemochorie
Picea a. Holzkein Kern; leicht; hell; harzreich; Konstruktionsholz;
Picea a. KronenformenKamm- Büsten- Platten-Fi.; je höher in der Gebirge, desto schmalere Krone
Abies alba RefugienBalkan-, Pyrenäen-; Apennin- Halbinsel
Abies a. VorkommenVorwiegend die Gebirge- Alpen; Jura, Vogesen; Schwarzwald; Böhmerwald; Balkangebirge; Apennin; Korsika; Pyrenäen...
Abies a. StandortTv: >13°C (V-VIII); 1000-2500 mm (min. 500-1000); empfindlich gegen strenge Winterkälte und Sommerdürre; min. 3 Monate Vegetationszeit; relativ Wärmebedürftige; nicht fixiert auf Bodenchemie
Abies a. Ausbreitung60 J (30); monözisch; ♂ in mittleren und unteren Kronendrittel; ♀ oberste Kronendrittel
Abies a. GefährdungTannenkrebs; Nasskern; Verbiss; fegen; Schälschäden
Abies a. BeurteilungHöhenzuwachskulmination in 30-35 J; lang anhaltenden Wachstum; Vollholzigkeit; höhere Volumenleistungen
Larix decidua RefugienTieflagen nördlich und südlich der Westkarpaten
Larix d. VorkommenAlpen- Karpatenbogen
Larix d. TeilartenAlpenlärche (Inneralpen, Tiroleralpen...250-2400 m Haupt-1700-2200); Sudetenlärche (Mähren; 315-790/1065m); Tatralärche (Karpatenlärche) 600-1300/1800 m; Polenlärche 150-600 m
Larix d. StandortTj: -1°C,14°C; 450-2500 mm; Vegetationszeit 50-230 Tage; sehr lichtbedürfig
Larix d. AusbreitungFruktifiziert mit 30-40 J (15-20); 1x in 10 Jahre Vollmast; Monozöisch; Anemochorie; Stecklinge
Larix d. Gefährdungenist windwurfsicher; geringe Schneebrüche; Lärchenkrebs
Larix d. BeurteilungPionierbaumart; bis 30 J schnelles Wachstum; oft mit Zirbe an der Waldgrenze
Larix d. Holzbesonders dauerhaft; gut für Aussenbereiche, Möbel...
Pinus sylvestris RefugienVorland der Alpen; Karpaten; Apenninen; Ausbreitung in Boreal
Pinus s. VorkommenSkandinavien; Nord-Mittelrussland; ö. Mitteleuropa; Alpen; disjunktionen- Spanien; Frankreich; Balkan; Karpaten; Nord Anatolien
Pinus s. StandortKontinentale bis subatlantische Areal; Ts: 9-20°C; Tw: 0-20°C; 400-2500 mm; geringe Lichtansprüche- Halblichtart; Boden unabhängig; ärmere, trockenere Orten
Pinus s. Ausbreitung30-50 J; monözisch; anemochor
Pinus s. GefährdungenSchneedruck; Schneebruch; Brandgefährdigung (<60 J.); Pilze; Insekten: Panollis fl.; Dendrolimus pi.; Bupalus pi...
Pinus s. Beurteilungextreme Standorte, Melioration
Pinus nigra RefugienBalkanhalbinsel
Pinus n. VorkommenExtremstandorte; Gebirgslagen des n. Mittelmeerraumes; mehrere Teilareale; kollin-submontan
Pinus n. StandortBoden und Feuchtigkeit gering; unempfindlich gegen Hitze und Dürre; hohe Lichtansprüche
Pinus n. Ausbreitungmonozöisch; ♀ in öberen Teil; gebunden an Waldbrand
Pinus n. GefährdungenNassschneegefährdung
Pinus n. Beurteilungeher schlechte Wuchsleistung
Pinus n. Holzmehr Harz als Pinus sylvestris; Theaterböden
Pinus cembra RefugienWiener Becken; ungarische Tiefebene; Karpatenvorland
Pinus c. VorkommenInnenalpen; Zwischenalpen; Ostalpen- rückgang wegen Menschen
Pinus c. Standorthochsubalpin-kontinental; breite physio. Amplitude; Konkurenzbedingt- auf trocknere, kontinentale Gebiete; Tj: 0°C; Tveg: +10°C (2-2 1/2 Monate); Frosthart- bis -40°C; 700-1000 mm (1500-2000 mm); Halb-lichtbaumart; frische, gründige Rohhumusböden
Pinus c. Ausbreitung50-80J (40); monözisch; Ausbreitung durch den Tannenhäher (Nucifraga caryocatactes)
Pinus c. GefährdungWindwurfsicher; Frosttrocknis; Kronenbrüche; Kandelaberbildung= gute Ausheilungsvermögen; Weisser Schneeschimmel; Verbiss; Schalen...
Pinus c. Beurteilunglebt 200-400 Jahre (bis 1000); in Jugend langsamwüchsig; Schutzwaldbaumart
Pinus c. Holzhoch bewertete Holz; Tischlerwarem Schnittholz; Modellbau; Möbel...
Taxus baccata Vorkommenfrüher stärker verbreitet, dann aber von Buche beschränkt; subatlantischer bis mediterran-montan Charakter; viele Teilarte
Taxus b. Standortsehr grosser Temperaturenbereich (bis -35°C); kann im winter assimilieren; kleine reaktion zu Klimawandel; viel Niederschläge; auf jedem Boden; kann nicht in Stehendess Wasser und hoher Säuregehalt sein.
Taxus b. Ausbreitung70-120 J (30-35); meist zweihäusig; Auch diözisch auch monözsich (selten); Zoochorie- Vögel; Stockausschlagfähigkeit
Taxus b. Gefährdungimmer in Unterstand; stark beweidet, aber betragt es gut- junge Bäume wachsen auch bei Äsungsdruck. Wenige Pilze und Insekten
Taxus b. Beurteilungwächst langsam- unproduktiv; wertvoll Nebenbestand; Schutzfunktion
Taxus b. Holzdicht, dauerhaft, rotbraun Kern; elastisch; schwer- für Möbel; Schnitzerei
Fagus sylvatica RefugienIberische-, Apennine-, Balkanhalbinsel; in Atlantikum und Subboreal
Fagus s. VorkommenIn Europa ohne Skandinavien; mit Lücken in Alpen; Eichen-trockengebiete; Ungarischer Eichensteppenwaldgebiet; östliche Sandgebiete; Innenalpen (wenig Kalk)
Fagus s. Standortmin 600 mm; min 5 Monate Vegetationszeit; sehr schattentolerant; höhere Wärmeanspruche; unabhängich von Geo.Substrat; im Arealrand in Alpen an kalkreiche Grundsteine gebunden.
Fagus s. Ausbreitung50-80 J(40-50); Zoochorie (Säuger; Vögel); Unregelmässiger Mast
Fagus s. GefährdungSpätfrostgefährdung; Windwurfresistenz; Buchehnrindensterben (nach trockenen Sommer; bei sehr kalten Winter); Buchenkrebs; Agrillus viridis; Melolontha; Schalschäden
Fagus s. Beurteilungwichtige Mischbaumart; verjüngt natürlich; sehr Konkurrenzstark
Fagus s. HolzNutzholz; Schälholz; Wert ist niedriger bei Chinesenbärte und Wasserreiser; manchmal auch Rotkern
Quercus spp. ArtenQ. robur; Q. petraea; Q. cerris; Q. pubescens
Quercus RefugienSüdwesten Europas; Südlich der Alpen; Dominanz bis die Buche gekommen ist
Quercus VorkommenMitteleuropa; Grossbritanien; Irland; Westeuropa; Nordspanien; Apenninen- Balkan- Halbinsel. Q. robur besiedelt grösser Areal (bis Russland; Skandinavien) als Q. petraea
Quercus Standortplanar-kollin; sommerwarmes Tieflagenklima; bei starke Schwankungen des Wasserhaushaltes verschlechtet sich die Holzqualität.
Quercus roburklimatisch mehr indifferent; wärme bedürftiger; Licht-Halbschattbaumart; auch vergleyte-anmoorige Böden; anspruchsvöller an Bodenfeuchtigkeit und Nährstoffversorgung.
Quercus petraeaNicht so kontinental; nicht so winterfrosthart; licht-Halblichtbaumart; weniger lichtbedürftig; meidet starke Bodenfeuchte und sehr trockene Lagen
Quercus Ausbreitung50-80J (40-50); monözisch; reifen im ersten oder zweiten Jahr nach bestäubung
Quercus GefährdungSpätfrost (kann mit Vorbau von z.B. Erlen meiden); Nasser Herbstschnee schadet den Bäumen in belaubtem Zustand; Windstabil; Erysiphe alphitoides- Stockausschläge, Johannitreibe; Loranthus europaeus; Tortrix viridana; Thaumetopoea processionea; Melolontha; Schalenschaden
Quercus Beurteilunglanglebig (bis 1000 J)
Quercus HolzNutzholz- Massenware; Wertholz mit Furnierqualität; Wasserreiser sind möglich.
Fraxinus excelsior Refugiensüdwest Europa
Fraxinus e. VorkommenBis Mittel-Russland (nicht Steppengebiete; Nordosten Russl.; Nord. Skandinavien); Alpen Vorland; Baltische Lehmreviere...
Fraxinus e. Standortbreite Amplitude; tiefmontan-kollin; humider Gesamtstandort; Feuchtigkeitsansprüche mit relativ grosser Toleranz. In der Jugend Halbschattbaumart, später lichtbedürftiger- Lichtbaumart; auch frisch-feucht; basenreich; vergleyte Horizonten mit sauerstoffreichem Wasser
Fraxinus e. Ausbreitung40-50 J (20-30); 3x in 10 Jahren Vollmast; zwittrig; Triözsich; anemochor; anemogam
Fraxinus e. GefährudungZurücksterben der Esche (Pilz- Chalara fraxinea)-Nekrosen; Rotbraune Rinde; gräuliches Holz; Spätfrostgefährdung (Verjüngung nur unter Schirm); Rindenbrand; Eschenkrebs; Starker Verbiss und Fegschäden; Schalung
Fraxinus e. Beurteilunglangsamer Jugendstart später raschwüchsig; bis 200 J; beträchtliche Dimensionen; Streu ist bodenverbessernd
Fraxinus e. Holzzäh; elastisch; dunkel Kern; nicht gut für Aussenbau. Benutz für Stielen; Parkett; Furnier...
Acer spp. ArtenAcer pseudoplatanus; Acer platanoides; Acer campestre
Acer VorkommenA. plat. selten bis mehr als 1000 m; Südskandinavien bis Süd Italien; Frankreich bis Ural; A. ps. in Berge bis 1800 m ; A. c. bis 800 m
Acer pseudoplatnausMittel-südeuropäisch, subatlantisch-submediterran; Mittel Europa ohne Westeuropa (bis Mittelfrankreich); und Polen; Pyrenäen; Apenninen; Karpaten; Balkangebirge; Kaukasus;
Acer platanoides mitteleuropäisch-gemässigt kontinental; nach Norden und Osten reichendes Areal
Acer campestresubmediterran-subatlantisch (subkontinental); nach Westen und Süden verbreitet; östlich nur bis NW Ukraine, Kaukasus
Acer ps. Standorthochmontan-submontan; feucht; kuhl; auch am Nordhänge; Halbschatt-Schattbaumart; meidet wechselfeuchte und sauere Standorte; vertragt keine längere Überschwemmungen; Ist gesselschaftsprägend nicht wie Ac. pl.
Acer Ausbreitung30-50 (15-25); männliche; zwittrige auch weibliche Blüten; Anemochorie
Acer Gefährdungin der Jugend spätfrostgefahr; schneebruchresistent und windhart; Rhytisma acerinum; Verbiss;Schälung; Fegen an Jungbäume
Acer BeurteilungPionierbaumart; stabilisiert feuchte-humose Kalksteinschutthalden; ausheilt Steinsachläge gut; Schutzwaldbaumart;
Acer Holzwertvoll; Werkholz; Furnierholz; Stammholz; Möbel...
Ulmus spp. ArtenUlmus minor; Ulmus laevis; Ulmus glabra
Ulmus Vorkommenkontinentale klima; mit Eichen
Ulmus glabrabis Schottland, Südfinnland; Russland; Griechenland; bis 1300 m; Halbschattenart in Berg- Hügelland; kuhl und feucht; tiefe und nahrstoffreiche Boden
Ulmus minorin Flachland; von Dänemark bis Nord Afrika; nähstoffreiche mässig trockene bis feuchte Standorte; Halbschattenart
Ulmus laevisAuwälder; feuchte Standorte in Hügelland; ist überflütungstolerant
Ulmus Ausbreitungmonözisch mit zwittrigen Blüten; Anemochorie
UImus GefährdungenScolytus scolytus; Scolytus multistriatus; Ophostomia ulmi- Grafiosis= Ulmenwelke;
Ulmus BeurteilungPionierbaumarten- Vorwald; Schutzwaldbaumart; Sperrwüchsigkeit; Wasserreise
Ulmus Holzgemasertes Holz- Wertholz; Möbel; Drechseln; Wasserbau
Tillia ArtenTillia cordata; Tillia platyphillos; Tillia tomentosa
Tillia Refugiensüdeuropäische Gebiete
Tillia cordatafrische; mässig trockene; nährstoffreiche; lehmige Böden; Mittelgebirge; ozeanisch-kontinental; lufttrockene Lagen; in der Jugend Halb-Schattbaumart, später Lichtbaumart; 8-9°C 1500-1800 mm; konkurenzschwach
Tillia platyphyllosWarm; Licht; Luftfeuchtigkeit; subatlantische bis submediterrane Klimate; in Gebirgslagen frostgefährdet; in der Jugend Halb-Schattbaumart, später Lichtbaumart; 8-9°C 1500-1800 mm; konkurenzschwach
Tillia AusbreitungBlüht erst wenn vollständig bestäubt (durch Insekten- Nektar); 3x in 10 Jahren Vollmast; Hybridisierung der beden Arten ist möglich= Tillia x vulgaris, aber geht nicht in Natur, weil die Linden am anderen Zeit Blühen; Stockausschläge; Wurzelbrut
Tillia Gefährdungennicht gefährdet
Tillia BeurteilungPionierbaumart; im Nieder und Mittelwadbetriebe kann gegen Buche behaupten.
Tillia Holzelastisch; vielseitig vervendbar
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