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Waldbau 3

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TEST 2 - Teil 3

Question Answer
BetriebsartenHochwald, Mittelwald, Niederwald
Betriebsformen beim Hochwaldschlagweiser Hochwald (Altersklassenwald); Dauerwald; Übergangsformen
AltersklassenwaldPhasen der Verjüngung, Pflege und Ernte voreinander getrennt
Dauerwaldalle Phasen erfolgen auf derselben Fläche, (Plenterwald)
Hochwald Verjüngunggenerative
Dauerwald Verjüngunggenerative und vegetative Verjüngung
Niederwald Verjüngungvegetative Verjüngung
Im Hochwald wird durchgeführtKahlschlag, Schirmschlag, Femelschlag, Saumschlag, Mischformen
Im Dauerwald wird durchgeführt Plenterwald, Zielstärkennutzung
Niederwaldman kriegt vor allem Energieholz in kurzen Abständen, vegetative Vermehrung (Stockausschlag, Wurzelbrut), Umtriebszeiten 5-40 (60) Jahren,
Niederwald ErnteErnte ist gleichzeitig Verjüngungsmassnahme (auf Stock setzen), und erfolgt wie ein Kahlschlag, U=5-40 (60) Jahren
Vegetative Vermehrung VorteileVerjüngungseinleitung unabhängig von Samenjahren und Witterung, durch bereits existierende Wurzelsystem hat die Pflanze enorme Startvorteile-Rasch Jugendwachstum, Genetik ist bekannt
Alter des StockesJunge Stöcke=schnelleres Wachstum in Jugend als bei Kernwüchsen. Mit Alter der Stöcke geht dieser Vorteil verloren
Proventivknospensind im Vegetationspunkt entstanden aber nicht ausgetrieben, Eingebettet im Kambium (Wander mit Wachstum nach aussen), je jünger desto besseres Reaktionsvermögen
Adventivknospenspontan gebildete Vegetationspunkte in Wundkallusgeweben
Stockausschlagerfolgt durch Adventiv- und Proventivknospen
Wurzelbrutüber Adventivknospen, aus oberflächlich wachsenden Wurzeln, einige Meter vom Stock, Trieb wächst zu Baum und bildet Wurzelsystem; z.B. Pappeln in Auwälder
Niederwald Vorteileunabhängig von Samenjahr, Witterung; Wurzelverbund-Hilfe von Mutterbaum; rasches Wachstum (Wurzel-Trieb Verhältniss); Genetik (Kann auch Nachteil sein)
Niederwald Nachteile zu Kernwuchskeine Genetische Rekombination, weniger Pforten für Krankheitserreger, Höhere Qualität
Niederwald EingriffeNiederwaldhieb (NW-H), Niederwald-Pflegeeingriff (NW-PE)
NW-HNiederwaldhieb, Ernte und Verjüngungsmassnahme- Kahlschlag
NW-PEPflegeingriff mit dem Ziel einer Dichte- Standraum- und Mischungsregelung
Niederwald NutzungsformenBrennholzniederwald, Eichenschälwald, Akazienniederwald, Weidenheger/Weidenkopfholzbetrieb, Energiewald, Erlenniederwald
Brennholzniederwald20-30 J; Hb, Bu, Ei, Bi, Aspe, Hasel, Kastanie
Eichenschälwald12-20 J; Trauben/Stiel Eiche; Gerbrinde
Akazienniederwald10-30 J; Robinie
Weidenheger/Weidenkopfholzbetrieb1-5 J; Flechtmaterial
Energiewaldweniger als 10 J; Schnellwüchsige Arten (Weiden...)
Erlenniederwald30-60 J,: Schwarzerle; Stamm/Schichtholz
Niederwald in ÖsterreichNiederö., Burgenland, Steiermark; 1,5% der Waldfläche
Niederwald + Mittelwald Fläche in Ö2,3 % (93000 ha)
MittelwaldAusschlags-+Kernwuchsverjüngung; zwei Schichten (Bäume, Sträucher); Kernwüchse produzieren gleichzeitig in Oberholz (Bauholz, U=vielfaches Unterholzes=60, 90,120,150) und in Stockausschläge (Brennholz, U=30J)
Mittelwaldhiebflächiger Eingriff der gleichzeitig Kombination, Ernte, Regulierungs, Verjüngungshieb ist. Produktion von mehrere Altern und Dimensionen; In Ö oft Eichen-Hainbuchen; Stockausschlagspflege, Mischungsregulierung, Ergänzung von Kernwüchsen sind nötig. Oberschicht= hochwertige Samenbäume; (Astung)
Mittelwald ErneuerungshiebFörderung der generativer Verjüngungs; 5 Jahre vor/nach Mittelwaldhieb
Mittelwald PflegeeingriffMischungs, Dichte- und Standrauregulierung; Förderung von Lassreitel-Anwärtern
NachwuchsLassreitel-Anwärter und/oder Kernwüchse als potentielle Kandidaten für Das Oberholz
LassreitelOberholz-Baum (Kernwuchs, ev. Stockasusschlag) ab Freistellung nach der ersten Umtriebszeit bis zur zweiten Umtriebszeit
OberständerOberholz-Baum ab der zweiten Umtriebszeit
Oberholz Bäume Regelnkeine starke Beschattung- anders geht der Vorteil des Lichtungszuwachses verloren; Sturmfest und Sonnenbrand, Wasserreiser soll nicht sein;
Mittelwald Baumarten in OberschichtEichen, Edellaubhölzer- Ulme, Ahorn, Esche, Birke
Mittelwald Baumarten in Unterschichtgrosse Heizkraft, gutes Ausschlagsvermögen, Schattenfestigkeit, Raschwüchsigkeit- Hainbuche, Feldahorn, Feldulme, Linde, Traubenkirsche
Mittelwald Strukturenändert sich mit Produktionsziel; oberholzreich, normal bevorratet, oberholzarm; Lichtbaumarten dominieren in Oberholz, Schatt/Halblicht in Unterholz; unterschiedlich Alter und Dimensionen; zufällige Anordnung; Deckungsgrad min 2-3/10
Mittelwald oberholzreich75% Überschirmung durch Oberholz
Mittelwald normal bevorratet50% Überschirmung durch Oberholz
Mittelwald oberholzarm25% Überschirmung durch Oberholz
Mittelwald in Övor allem im Hauptwuchsgebiet 8 (Sommerwarmer Osten); 120-600 ü.M; 400-800 mm Niederschlag; Sommertrockenheit; Jahresmitteltemperaturen 8-10C; Artenschutz
Mittelwald EingriffeMittelwaldhieb (MW-H); Mittelwaldhieb-Erneuerungshieb (MW-EH); Mittelwald- Pflegeeingriff (MW-PE)
MW-HMittelwaldhieb , flächiger Nutzungseingriff, KOmbination aus Ernte, Regulierungs und Verjüngungshieb
MW-EHMittelwaldhieb-Erneuerungshieb; Förderung vorhandener Verjüngung; 5 Jahre vor oder nach dem Mittelwald Hieb
MW-PEMittelwald- Pflegeeingriff; Pflegeneingriff mit dem Ziel einer Mischungs-, Dichte-, Standraumregulierung und Lassreitel-Anwäarter-Förderung
Was ist ein sekundärer Nadelwald und wie groß ist die Fläche in Österreich?Besteht ab einer Nadelholzüberschirmung von >80% der Fläche wo natürlich nur Laubwald vorkommen würde. 350000ha +280000ha im Abiete Fagetum (Fichten-Tannen-Buchenwald) mit Fichtenanteil >80% der Gesamtfläche. → Gesamtfläche 630000ha
Welche Betriebsarten bzw. Betriebsformen kennen Sie im Altersklassen Hochwald?•Arten: Alterskl.-Hochwald,Dauerwald, Niederwald;• Formen: Kahlschlag, Femelschlag, Schirmschlag
Welche Betriebsarten kennen Sie allgemein?Hochwald (97,6%)→Altersklassenwald; Mittelwald (ca.0,5%)→Dauerwald; Niederwald (ca.1,5%) → kurze Umtriebszeiten
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