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Waldbau 2

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colek's version from 2018-11-24 15:12

Test 2 - Teil 2

Question Answer
Wurzelnackte Pflanzen wird ohne Substrat, also mit nackten Wurzel ausgeliefert und gepflanzt
BallenpflanzenPflanze wird mit Substrat an den Wurzeln ausgeliefert und gepflantzt
ContainerpfflanzenPflanzen werden im Container herangezogen und ausgeliefert
Wildlingeaus Naturverjüngung, die in der Nähe des Einsatzortes ausgegraben werden-kurze transportzeiten. Aushieb sinvoll nur wenn Naturverjüngung zu dicht ist. Man soll die Pflanze auch im Schatten stellen, wenn sie aus Schatten ausgehoben war. Je jünger die Pflane ist, desto besser, weil man bei Ausheben die Wurzeln nicht so viel beschadigt.
Was ist für Pflanzerfolg von Stecklinge bedeutendAlter der Mutterbäume; Zeitpunkt des Schnittes der Stecklinge; Substratwahl; Anzuchtbedingungen im Pflanzgarten
Fichte Stecklingevon physiologisch junge Pflanzen (10-25 J.); Triebspitzen der 3. und 4. Astquirls vielversprechend für Vermehrung sind. Geschnitten sollen sie 4-6 Wochen vor Austrieb (Ende Feb.-März) werden. Dann in Bereich wo Wurzel wachsen können stecken in Gewächshaus/Folientunnel und anwurzeln in Juli bis August, nachdem können sie umgetopft/verschult werden
Papel und Weide Stecklingekönnen direkt im Gelände gesteckt sein.
Was ist PflanzverbandVerteilung der Pflanzen auf der Fläche
PflanzverbändeDreieck- Quadrat- Rechteck- Reihen- Verbände; Nesterpflanzung; Unregelmässig
Rechteckverband1,5*2 oder 2*2 m ; genügende Qualität, Stabilität und niedrige Verjüngungs und Pflegekosten
Mischbestände Pflanzungkeine Einzelmischungen- intraspezifischer Konkurrenz; Bu und Ta sollen in Grösse aufweisen, damit sie die andere Bäume nicht verdrängt
Reihen bei EdelholzbaumartenEiche- Reihen mit breite Abstände die weit genug für Mechanization sind- Pflege; Reihen sind von Kronenbreite abhängig
Füllholzersollen Stämme von Zielbaumarten beschatten, damit da keine Äste wachsen; Naturverjüngung
Standraum im Endbestand Fichte25 m^2
Standraum im Endbestand Tanne30 m^2
Standraum im Endbestand Kiefer50 m^2
Standraum im Endbestand Douglasie35-45 m^2
Standraum im Endbestand Buche60-100 m^2
Jungwuchspflege istPflege der Ansamung und der Jungwüchse
Jungwuchspflege Zweckzielgerichtete Entwicklung-Dickung mit gewünschte Qualität und Mischung;• Soll die Erstdurchforstung hinauszögern, um es mehr ökonomisch zu machen
Fehlentwicklungen JungwuchsesUngeordnete Entwicklung der angestrebten Mischung; Überdichte Bestockung; Vorkommen schlecht geformter Pflanzen (Protzen)
Jungwuchspflege MittelMischungsregulierung; Beseitigung von Überdichten/Schlecht geformten Individuen; beschädigte Bäume (Wild/Pathogene)
Was muss man bei Jgwchspflg beachten?Mindestgrössen der einzelnen Baumartzellen- mit überwiegende innenartliche Konkurrenz;
Soll man alle beschadete Bäume entfernen?Nein, sie können dem Forstchutz und Wildäsung dienen.
Wass macht man bei Mischungsregulierung?erwünschte Baumarten sind gefördert, unerwünschte eliminiert
Was macht man bei Stammzahlreduktionförderung des Jungwuchs eines Baumartes z.B. bei Fi, Ta; Abstand wird 2*2 m oder auch mehr/weniger. Muss erst nach Mischungsregulierung gemacht werden
Wann macht man Jngwchspflg?je füher desto wirksamer
Wie muss man um Jungwuchs pflegenSchutz von Verunkrautung( Überwuchern; Feuergefahr)- das muss aber nicht überall entfernt werden (Schutz von Erosion, Sonne, Verhärtung, Org.Material für Bodenorganismen; Wild Nahrung; Wild Schutz- Sacheln und Dornen)
Mäuse verbissenjunge Laubbäume
Wann soll die Pflege um Jungwuchs stattfinden?In erste Hälfte des Vegetationszeits; Unkraute ca Anfang Juni behandeln
Wann macht man Dickungspflege?Wenn das Kronendach geschlossen ist, Bäume machen sich schon Konkurrenz und Höhenzuwachs am schnellsten ist. Bestand differenziert sich in ober-, mittel und unerständige Bäume. Die stärkste Bäume setzen sich durch.
Dickungspflege ZweckUnterstützung von konkurrenzstarken Individuen
Dickungspflege synonymenLäuterung, Säuberung
Was macht man bei Dickungspflege?Baumzahlreduktion (anfallend Material Kostendeckung des Eingriffs hat- deswegen achtet man an ausreichende Dichte bei Bestandesbegründung und Jungwuchspflege); Aushieb von unerwünschten Bäumen(Protzen, Zwiesel, beschädigte); Sicherung von Mischbaumarten und Wertholzanwärtern
Dickungspflege Schritten in ReihenfolgeNegative Auslese-Protzenaushieb; Mischungsregulierung(Besonderheiten der Baumarten beachten); Stammzahlreduktion; Füll/Pressholz belassen
Negative Ausleseschlechte bäume entfernen- Schäden sind vorhanden- "Apfelbäume"(Zu astig); schlechte Wuchsform; • Löcher werden sich selbst ganz schnell schliesen;• Achtung auf Sekundärprotzen, die nur am Bestandrand erwünschten Effekt haben können
MischungsregulierungAnhand Baumart muss die Dichte für Dickungsphase verschieden sein um später Wertholz zu kriegen.
Wie gross sollen die Zellen der Baumarten sein?min. Grösse von Kronenfläche eines Baumes in Altbestand
Wass muss man bei Mischungsregulierung beachten?Welche Baumarten müssen in der Jugend dicht stehen (LB+Kiefer); welche können/sollen lichter stehen (NH ohne Kiefer)
Stammzahlreduktion ZweckWachstum fördern, Erstdurchforstung hinauszuzögern
Waldkiefer/Buche Abstände nach Stammzahlreduktion1,3 - 1,5 m, wegen Astreinigung - KEINE STAMMZAHLRED. MACHEN
Fichte/Tanne Abstände nach Stammzahlreduktion2*2 m
Lärche Abstände nach Stammzahlred.mehr als 2 m
Eiche Abstände1*6 m; 4m Pflegegassen; rest füllholz
Wann behandelt man Konkurrenz zwischen Bäumebei Jungwuchspflege oder Stammzahlreduktion
Wie behandelt man Konkurrenz zwichen Bäumees werden Zellen von einzellne (Schatt-) Baumarten gebildet.
Füll-/Press-Holz belassenes wird davon Keine Konkurrenz gemacht und sie reduzieren sich selbst; es geht um Birke, Weide, Pappel, Eberesche...; ökologische Funkzion (Bodendeckung, Bodenaufbereitung, Schutz, Äsung-Fegen); sollen Stämme von Zielbaumarten beschatten, damit da keine Äste wachsen; Naturverjüngung
Durchforstung ZweckZuwachs (Allokation von Kohlenstoff) auf weniger Individuen Konzentrieren; ↓ Dichte=↑ Ressourcen für Bäume = Veränderung von Allokationsverhalten;• Ernte von Holz und Nebenprodukte;•↑ Stabilität; ↑Qualitat;• Entfernung von qualitativ nicht entsprechedneder Bäume;• Billigere erntekosten; Raschere Erreichung des Zieldurchmessers;•↓ Umtriebszeit;• Optimierung des Stück-Masse Gesetzes.
Wieso Durchforstung funkzioniert?Zuwachs:Bestandesdichte Beziehung ist nicht linear
Wovon ist Reaktion von Bäume auf Durchforstung abhängigVom Standort, Alter des Eingriffs; Baumart
Gesetzmässigkeiten der BestandesdichteBäume müssen sterben damit andere überleben.
Wodurch wurde mix. Dichte dargestelltOberhöhe/BHD (Kreisflläche)
Gesetzmäsigkeiten des Zuwachses und Dichtesnicht linear. Plateaueffekt,
PlateauffektBei abnehmender Bestandesdichte (in grundfläche/ha) Flächen Zuwachs zuerst bleibt (oder leicht zunimmt), und erst später abnimmt. Dafür macht Durchforstung sinn.
Kritische Grundflächenhaltungbei 95% des Zuwachses
Gesetzmäsigkeiten Verlauf der Kurve- Durchforstungin Abhängigkeit von Dichte-• Bei Schattbaumarten flacher ist;• Junge Bestände reagieren Stärker→flachere Kurve; •Gute Bonitäten reagieren auf Freistellung besser→flachere Kurve
DurchforstungsartenHoch-, Nieder- Durchforstung; Auslesedurchf.; Z-Baumauslese; Gruppend.; (Strukturdurchf.); (Plenterdurchf.); Schematische.
Hochdurchforstungin Oberschicht; geziellte Freistellung von förderunsgwürdige Bäume→↑Krone→↑Dimension→↑Stabilität und Wert
NiederdurchforstungEntnahme von Schwächeren Dimensionen- keine Auswirkung auf Oberschicht; ↑ Stabilität des Bestandes; gilt heute als Schlechtes Verfahren mit negativen Auswirkungen
AuslesedurchforstungNegative/Positive; Bäume gewählt nach Stabilität, Vitalität (Kronelänge 1/3-1/2 der Baumlenge) und Qualität (Drehwuchs; Abholzigkeit; Astigkeit)
Z-Baumauslesewird nur einmal durchgeführt; am ende bleiben nur Bäume für Endbestand (Bäume sind Shcritt bei Schriit entfernt)
Z-BäumeStabil, Vital; Qualität; Räumliche Verteilung
Z-Baum Anzahl abhängig vonStammzahl im Endbestand-BHD
Gruppendurchforstungnicht Individuen sonder Gruppen (bis 7 St.) ausgewählt→ Kronenwuchs und frühere Verjüngung; Gut für Alpine Bereiche
Strukturdurchforstungbei Überführung von einschichtigen Altersklassenwald zum Dauerwald. Entnahme von Vorherrschende Bäume(Z1-Bäume)→Unter- und Zwischenstände(=Reservebäume Z2-B.) am Leben- Die werden nach Entnahme von Oberschicht ihr Rolle übernehmen
Plenterdurchforstungvon Altersklassenwald zum Plenterwald; nach Verjüngerungsereignisse wird Altersdifferenzierung erreicht; leicht Stabilitätsprobleme möglich; wird in alten stabilen Beständen mit langfristigen Verjüngungszeiträumen (Erntreife Bäume Abnahme)/ in jüngere bestände nach Katastrophalen Ereignisse durchgeführt
Wozu kann Abnahme von erntereife Bäume führen? (Plenterd.)Stabilitätsdefiziten
Wozu kann Abnahme von jüngere Bäume führen? (Plenterd.)erfolgt in Herrschende Schicht- Entnahme von produktivsten Bestandesglieder
Einschätzung von Umbau vom schlagweisen Hochwald zum Plenterwaldgrosse Risiko (Stabilität) bei einzelstammweise Bewirtsch. in Schlagwaldbestände; bei Schimhieb Bestände für langsamer Umbau geeignet; bei Schlagwaldbestände wo mache Individuen Stabilität aufweisn kann Zielstärken orientiert vorgegangen werden;•Katastrophen in jüngeren Beständen ergeben Struktur. Vielfalt um in Richtung Plenterwald hinarbeiten zu können.
Schematische Durchforstungin Plantagen oder rein Fi/Ki Bestände gemacht; Keine Anspruche an Struktur/Qualität
Gängig Erziehungskonzept (Fichte)durch Pflanzung/Naturverjüngung ca 2500 (min. 1250) Fi/ha.• In Stangenholz max 400 Z-Bäume ausgewählt und in Oberhöhenbereich 12-20 m nach Z-Baumauslese durchforstet-1-2 stärkste bedränger der Z-Baum entfernt, rest bleibt. Bei Fi mit stärke Äste muss Astung gemacht werden um Wertminderung durch Astigkeit hintanzuhalten
Gängig Erziehungskonzept (Kiefer)Kiefer muss früh und stark angegrifen sein. K. ist lichtbaumart, schnellwüchsig (Kulmination Höhenzuwachs 10-15 Jahre; Volumen vor 30. Jahre); Bei Oberhöheh 13-15 m 250 Z- B. auswählen; und nach 2 m Schritten von Oberdurchforstung bis Niederdurchforstung übergehen. Endbaumzahl erreichen bei Oberhöhe 26 m
Gängig Erziehungskonzept (Buche)Bei Eingriffe nur geringe Zuwachsverluste aber deutlich stiegende Dimensionen. •Lichtwuchsbetrieb- am Anfang auch non-zielgerichtete Individuen. Bei 10m astreife Stämme Auslesedurchforstungen- 200 Bäume/ ha weg. Bis zu Ende der Umtriebszeits sollen nur 100 Bäume / ha bleiben.
Gängig Erziehungskonzept (Eiche)ganz schnellwüchsig (Nach Höhe); Volumszuwachs kulminiert mit 30 Jahren; formiert ganz krümmiger Schaft und deformierte Krone. Im Jungen reagirt stark auf Angriffe; für Astreinugung braucht dicht sein aber Stabilität soll nicht gefährdert sein; •Bei 8-10m astreife Stämme (= 14-18m ÖH) fangt man mit Durchforstungen. Max 2 entnommene Bäume per Z-Baum, nachdem Z Bäume beherrschen den Bestand, soll Füllhollz weggenomen sein. Am Ende bleiben 80-100 Stämme/ ha.
Wenn HD Verhältniss mehr als 100 istRisiko für Schnee-,Windbruch, Windfwurf erhöht. HD soll max 100 sein
Kronenprozent < 1/3 bedeutetgeringes Wachstum und schwache Reaktion auf Freistellung
Optimal Kroneprozent1/2-1/3
Kronenprozent=Kronenlänge / Baumhöhe
QD Verfahren=Qualifizieren - Dimensionieren
QD Verfahrenim Laubwald angewandt um hohe Holzqualität zu erreichen. •Nach Qualifizierungsphase (Dichtstand→Astreinheit und Geradeschaftigkeit erreicht) kommt Dimensionierungsphase (häufige Durchforstungen- raum für Kronen der Z-Bäume). Es soll sich kein Totastebereich bilden
Stand density indexaus Messdaten von Wuchsreihen abgeleitet man Selbstausdünnugslinie. Ab einem Mass an Konkurrenz reduziert sich die Stammzahl selbst-Stammzahl und Durchmesser steigen linear (SDI=NHA*(dg/25)^1,605); wird zum Dichtequalifizierung benutzt
Wenn SDI mehr als 1000 istKommt es zu häufiger Mortalität und SDI bleibt konstant
A-Wertobjektiver Parameter zur Bestimmung der Freistellungsstärke von Zentralbäumen; für jeder Z-Baum und Bedränger kann A-Wert ausgerechnet sein; Alle bäume mit A>als definierte A sind zu entnehmen
A-Wert=A=H/E*d/D wo H= Höhe des Z-Baumes; E= Entfernung zum Bedränger; d= Durchmesser von Bedränger; D= durchmesser des Z-Baumes.
Nach Hälfte des Umtriebszeits soll der Bestandin Ruhe bleiben
Welche Bestände sollen erst Durchforstet wenn es zu viel zu tun ist?Gute vor schlechten Standorte; Jüngere vor älteren Beständen; Schattbaumarten vor Lichtbaumarten
Astung TypenTrockenastung; Grünastung
Astungmechanische Entfernen von Ästen im unteren Stammabschnitt (Erdbloch/ Zweites Bloch)
Wann macht man Astungbei bestem gen. Pflanzmaterial auf geeigneten Standorten. Man will Verwachsung der Totäste in dem Stamm- ↑Qualität und Festigkeit; Man macht es bei Totasterhalter (es kann 90 JAhre dauern bis die Aste selbst abfällt)
Astung Regelnbald beginnen-bevor ast Kern gebildet hat- Keine Kernfäule kommen; ideal äste bei 2-4 cm schneiden-schnelle Überwallung; es soll immer gut gemacht sein aders ist es Verlust von Investititionen; Buche nicht beasten-anders Rotkern;• längere Überwallungszeiten durch lange dicke Aststummel und raue splitternde Schnitte, bei Trockenastung, Herbstastung;•mit feiner Säge machen, nicht in Stamm schneiden;•ausserhalb des Vegetationszeits-überwallung im Frühjahr und keine Schäden;• Trockenastung kann auch durch Vegetszeit durchgeführt werden
Düngung istZufuhr von organische und anorganische Stoffe auf oder in den Boden um Qualität oder Ertag zu erhöhen
Unmittelbare Zufuhr von Düngung istDüngestoffe nach lösung von den Pflanzenwurzeln aufgenommen werden.
Mittelbare Zufuhr von Düngung istDüngstoffe verbessern den Boden und damit ernährungsniveau erhöhen
Was gehört zu DüngunsmittelWirtschafdünger; tierische Ausscheidungen; Stallmist, Gülle; Jauche; Stroh u.Ä.
Bearbeitete Wirtschaftdünger sindWirtschafdünger die durch chemische oder techinsche Verfahren/ KOmpostierung verändert wurden (Verdünnung mit Wasser/ Belüften/ Durchmischen/ mechanische Zerkleinerung gelten nicht als Bearbeitung)
Fortwirtschaftliche GrunddüngerKalk- Phospatdüngung (das sind auch Kopfdünger in alt. Bestände)
KopfdüngerKalk- Magnesium -Stickstoffdünger (in altbestände auch Phosphatdungung)
Pflege in Baumholznur vorsichtig. Es soll Ruhe nach U/2 sein. Anders Gefähr: Wind-Destabilisierung; Wasserrreiser durch verstärkte Belichtung; Sonnenbrand)
Einleitung der Verjüngung passiert inAltholzphase
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