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Waldbau 1

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colek's version from 2018-11-25 17:08

TEST 1

Question Answer
StandortsmerkmaleSeehöhe; Höhenstufen; Exposition; Hangneigung; Natürliche Waldgesselschaften (potentielle nat. Veg.; aktuell potentielle Veg.); Relief; Boden; Grundsubstrat
HöhenstufenKollin; Submontan; Tiefmontan; Mittelmontan; Hochmontan; Tiefsubalpin; Hochsubalpin
KollinEichen-Hainbuchen; Eichenwälder
SubmontanEichen-Hainbucherwälder mit Buche bzw. Buchenwälder mit Eiche und Hainbuche gemischt
TiefmontanOptimum für die Buche; Tanne, Weisskiefer und Eiche sind beigemischt
MittelmontanFichte-Tanne-Buche; Esche und Sommerlinde an ihrer oberen Gränze
HochmontanBuche mit wechselnder Vitalität noch enthalten
TiefsubalpinFichte, Lärche; Zirbe; ( Randalpen- Latsche)
HochsubalpinLärche und Zirbe; in Randalpen Latsche
WuchsgebieteGebiete mit derselben klimatischen Bedingungen, Höhe der Höhenstufen ist von Wuchsgebiet abhängig- keine klare Trennlinie
ExpositionSonnenstrahlung- einfluss auf das lokale Klima; Südhänge sind wärmer.
Hangneigung beeinflusstStärke der Erosion und Wassehaushalt; Es gibt Ober-, Mittel- und Unterhang
Potentielle natürliche VegetationArtgefüge, das sich unter den gegenwärtigen Umweltbedingungen ausbilden würde, wenn der Mensch überhaupt nicht mehr eingriffe und die Veg. Zeit fände, sich bis zu Endzustandt zu entwickeln
Aktuell potentielle VegetationWie sich die Vegetation entwickeln würde, wenn Mensch jetz verschwindet.
WuchsklassenJungwuchs; Dickung; Stangenholz; Baumholz; Altholz; Blössen
JungwuchsBestandsverjüngung (von Ansamung; Ausschlag; Pflanzung) bis Bestandesschluss
DickungVon Bestandesschluss bis mittleren BHD=10cm; geschlossen; bevor Astreinigung; Soziale Differenzierung in Ober- Mittel- und Unterschicht
Stangenholzmittlerer BHD= 10-20 cm; maximale Wuchsleistung; starke Differenzierung; Zeit für Wertauslese und Durchforstungen
Baumholz (Stadium)•SCHWACHES- 20-30 cm; •MITTLERES- 35-50 cm; •STARKES- >50 cm; Nur geringe Eingriffe; Wuchs des Wertholzes; Verjüngung
AltholzAltbestand; Zuwachsrückgang; höhere Mortalität.
Blössenohne forstlichen Bewuchs; Überschirmung <30 %; Freiflächen >500 m^2
Mischungsartaus welchen Baumarten sich der Besand zusammensetzt
MischungsgradAnteil der einzelnen Baumarten im Bestand.
Mischungsformeneinzelne Individuen; Trupp; Gruppe; Horst; Rotte
Truppbis 5 Bäume
Gruppemehr als 5 Bäume; kleiner als eine Baumlänge
Horstgrösser als eine Baumlänge bis 0,5 ha (ansonsten eigene Bestandeseinheit)
Rottegedrängt stehendes Baumkollektiv; Bäume sind unterschiedlich hoch oder streifenweise Anordnung
BestandesschlussgradGedrängt; Geschlossen; Locker/Licht; Räumig/Lückig
GedrängtVerzahnung; asymmetrische Formen; kurze Kronen, deformiert
Geschlossen (Baum Kronen)Entwicklung ist normal; keine-leichte Beeinflussung; kleine Lücken; kein Einschieben von Kronen möglich
Locker/Licht Kronendachregelmässige Verteilung; Einschieben von Kronen möglich
Räumig/LückigGrössere Unterbrechungen des Kronenschlusses; Einscheiben von mehreren Kronen möglich
Vertikale BestandesstrukturWird an der Oberhöhe der 100 stärksten Stämme pro ha refferenziert.
Oberschicht>2/3 h100
Mittelschicht1/3 - 2/3 h100
Unterschicht<1/3 h100
Strauchschicht1,3-5 m
Krautschicht< 1,3 m
Deckungsgradjeder Schicht hat max. 100 %; Deckungsgrad ist in 1/10 eingegeben; Bestandesschicht wird ab 30 % ausgeschieden
EinschichtigKronenschluss Horizontal; glattes Kronendach
ZweischichtigOberschicht von der Unterschicht deutlich unterschiedlich; Kronendach ist lückig
Stufigmehrere nicht unterschiedbaren Schichten; Horizontalschluss höchstens gruppenweise
AltersklassenAKL I- 1-20; AKL II- 21-40; AKL III- 41-60; AKL IV- 61-80; AKL V- 81-100; AKL VI-100-120; AKL VII- >120
Bestandesentwicklung (Zeit Länge)Kurzfristige (-5J); Mittelfristige (5-30J.); Langfristige (30+ J.)
BaummerkmaleBaumart; BHD; Höhe; h/d Wert; Kronenansatz; Kronenbreite; Kronenlänge; Spreitungsgrad; Plumpheitsgrad; Leaf area index
Soziobiologische Stellung•Kraft (Vorrherschend; Herrschend; Mitherrschend; Beherrscht; Unterständig) /•IUFRO- Höhenklasse; Vitalitätsklasse; Entwicklungstendenz; waldbaulicher Wert; Schaftgüte; Kronenlänge
Physiologische Amplitude wo kann der Organismus laut seine Eigenschaften überleben
Sozio-ökologische AmplitudeAusbreitung einer Art in Gebiet mit Konkurenz von anderen Arten
StanndortsansprücheErgebniss der Physiologische und Sozioökologische Amplitude
Blüten TypenMonözisch (♂+♀); Diözisch (♂/♀); Triözisch (♂+♀+☿)
Monözische Bluteneinhäusig (♂+♀ in einem Baum)
Diözische Blutenzweihäusig (nur ein Geschlecht aud einem Baum)
Triözische Blutenauf einem Baum können ♂, ♀ und ☿️ Blüten sein
SameverbreitungAnemochorie; Zoochorie; Hydrochorie; Autochorie; Hemerochorie (Menschen)
Vorkommen des Artes begränzt vonPhysiologische und Sozioökologische Ampitude; Gefährdungen; Risiken
Ökogrammdargestellt die optimale Wuchsbedingungen und die Grenzen einzelner Baumarten; X- Säuergrad; Y- Feuchtigkeit; Potenzbereich, Potenzoptimum; Herrschaftsbereich
Potenzbereich=Physiologische Amplitude
Potenzoptimum=Bereich der optimalen Entwicklung, ohne Konnkurenzarten
Herrschaftsbereich=wo die Art domminiert
Wurzelsysteme TypenPfahlwurzel-(Tanne; Kiefer; [Lärche; Eiche; Douglasie]) Herzwurzel-(Fichte; Strobe(Pin. strobus); Esche; Aspe (Pop.tremula); Ulme) Tellerwurzel-(Lärche; Douglasie; Birke; Linde; Hainbuche; Schwarzerle; Buche; Bergahorn; Eiche [Ulme])System
Wurzeln (Grösse)Grob (>2 mm; Verankerung); Fein (<2 mm, Wasser und Nährstoffe; Laubbäume haben mehr als Nadelbäume)
Bildung von schwere Früchte verursachtZuwachsreduktion von bis zu 40%
Pappel, Weiden Samen•Reifung: in Frühsommer; •Samenfall: unmittelbar nach Reifung; •Keimung: kurz nach Samenfall
Birke, Kirsche, Traubenkirsche, Vogelbeere Samen•Reifung: Früh- bis Spät- Sommer; •Samenfall: Kurz nach Reifung; •Keimung: im Frühjahr; Überwinterung auf Erdboden, Hemmmechanismen verhindern Keimung noch im Herbst
Tanne; Douglasie; Strobe; Eichen; Buche Samen•Reifung: Herbst; •Samenfall: Kurz nach reifung; •Keimung: Spätwinter bis Frühjar, Überwinterung auf Erdboden, Hemmmenmechanismen verhindern Keimung noch im Herbst
Linde; Esche; Ahorn; Hainbuche; Erle Samen•Reifung: Herbst; •Samenfall: nach Wochen oder Monaten (witterungsbedingt); •Keimung: im Frühjahr; Überwinterung auf Erdboden oder am Baum
Fichte, Kiefer, Lärche Samen•Reifung: Herbst; •Samenfall: ab zeitigem Frühjahr, Zapfen öffnung bei warmer, trockener Luft meist ab Frühjahr, bei Fichte im Alpenraum (bei Föhn) auch im Winter; •Keimung: im Frühjahr bis Sommer; Überwinterung im Zapfen (Zapfen z.T. im Schnee)
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TEST 2 - Teil 1

Question Answer
Drei schritte vor waldbaulichen MasnahmenErfassung der Ausgangssituation; Formulierung von Bestandeszielen; Festlegung der waldbaulichen Massnahmen
Waldbauliche ZieleGesetzlich korrekt; Einfüllung der Waldfunktionen; Eigentümerinteressen; Sonstige Rahmenbedingungen für einen konkreten Standort
Ziel für Endbestandwie muss der Bestand beschaffen sein um das Ziel zu erreichen (-Baumarten, Struktur...)
Teilzielenach Bestandesphase- In Jugend und Dickung als Flächenanteile; in Stangen, Baum und Altholz in Bestockungsgrad/Grundflächeanteile
Unterstützung von Zielbaumartesdurch positive Unterstützung von einen Baumart.
Kann Fi-Ta-Bu gegen Steinschlag schützen?Nur im Jungbestand, weil im Alter sind Buchen sehr platzbedarfig- ↓ Stammzahl
Kann Fi-Ta gegen Steinschlag schützenJa, der Bestand ist ganz dicht.
Ist Buche eine gute Schutzbaumart?Nein
Blösse isteine Freifläche innerhalb eines bestockten Bestandes
Kahlflächezeitweise unbestockte Fläche
Jungwuchsvon Verjüngung bis Kronenschluss; mittlere Höhe=1,3 m
Jungwuchs entsteht ausAnflug; Aufschlag; Ausschlag; Saat; Pflanzung
KronenschlussBaumkronen berühren sich
DickungBeginnt Konkurrenz zwischen Bäume→ Differenzierung (vorwüchsige/zurückbleibende Bäume); Astreinigung und Mortalität; mittlere BHD= max.10cm
Stangenholzstärkster Wachstum; Durchforstungen; BHD= 10-20 cm
BaumholzZuwachs abnimmt; Wald soll in Ruhe wachsen (nur geringe Angriffe); BHD= 20-30; 30-50; 50+ cm
Wann soll man mit Verjüngungseinleitung im Naturverjüngungsbetrieb anfangen?gegen ende des Umtriebszeits- Baumholz
Bestandesbegründung passiert durchVerjüngung von Pflanzen- Natürliche/Kunst Verjüngung und Vegetative/ Generative Verj.
Generative Verjüngungsexuelle Vermehrung (Befruchtung, Bestäubung; Samenproduktion; Keimung); neue Genkombinationen→ Anpassung
Vegetative Verjüngungkeine neue Genkombinationen- Klone; durch Proventiv und Adventiv Knospen
Proventivknospenentstehen während Primärwachstum; Wachsen beim Sekundarwachstum nach aussen; bleiben mit Xylem verbunden; Reiz aktiviert die
Adventivknospendurch Reiz bestimmter Umwelteinflüsse spontant gebildete Knospen→ Adventivspross
WurzelbrutKnospen and den Wurzeln treiben aus zu eigenständigen Pflanze
AbsenkerÄste, die den Boden behrüren schlagen Wurzeln und beginnen sich aufzurichten
StecklingAbgechnittenee Sprossteile, die sich bei Erdkontakt bewurzeln und austreiben (z.B.Salix fragilis)
Naturverjüngungdurch Samen oder Vegetative Vermehrung
Kunstverjüngungvon Menschen- Samen, Pflanzen; Stecklinge; Pfropfung (Edelreiss auf Unterlage-Stamm anderen Jungpflanze- aufgesetzt)
Kunstverjüngung Vorteilevermehrung genetisch Hochwertigr Pflanze und rasxher Züchtungsfortschritt; Vermehrung unfruchtbarer Sorten; Vermehrung von Hochleistungszüchtungen; unabhängig von Samenjahr
Kunstverjüngung Nachteilehohe Pflanzkosten; Hohe Folgenkosten für Kulturpflege; Gefahr von Ausfällen (Vergrasung; Schädlingsbefall; Setzfehlern und/oder Wild)
VermehrungsgutSamen; Pflanzen; Pflanzteile
Welche Bäume können beernt (Samen) sein?Nur genetisch hochwertige die Wahrscheinlich von anderen hochwertigen Baum befruchtet wurden
Wie gross ist eine Teilernte10-40 % einer Vollmast
Wie gross ist eine Halbernte41-70 % einer Vollmast
Wie gross ist eine Vollernte71-100 % einer Vollmast
Typen von ErnteTeilernte; Halbernte; Vollernte
Wie erntet man Samenam liegenden Stamm; am stehenden Baum (meist bei Lä, Ta, Dougl.- in Reihen eingebaut)
Behandlung der Samen nach ErnteKlengen (Darren) der Zapfen→ Schneller Zerfall; Aussortierung
Güte des Saatgutes ist von... abhängigReinheit, Wassergehalt, Keimfähigkeit...
Reinheit des Saatgutesprozentueller Anteil an Samenkörner (Flügelreste sind Verunreinigung); Bei Fi min 95%; Bei Lä min 80 %
Keimfähigkeitprozentueller Anteil von Keimfähiger Samen
Saatgut Benutzungdirekt in Verkehr; Anzucht von Forstchulpflanzen
Forstliche Vermehrungsgesetz 2002Samen können nicht für alle Regionen benutzt-nur in ähnlichen; Samen sollen Identität, Kennzeichnen und Zulassungszeichen (Herkunftsgebiet; Höhenstufe; Quelle des Vermehrungsgutes) haben
Zulassungszeichen enthaltetHerkunftsgebiet; Höhenstufe; Quelle des Vermehrungsgutes
Wuchsgebiete Österreichs12 Hauptwuchsgebiete; 22 Wuchsgebiete
Was bedeutet dieses Zeichnen Fi29(4,1/mm:800-1200m)Fichte vom Bestand 29 aus dem Herkunfstgebiet 4.1 mit mittelmontaner Lage in 800 bis 1200 m Seehöhe.
Was bedeutet dieses Zeichnen FiP29(4,1/mm:800-1200m)Fichte vom Bestand 29 in eine Plantage aus dem Herkunfstgebiet 4.1 mit mittelmontaner Lage in 800 bis 1200 m Seehöhe.
Wer darf gebrachten Vermehrungsgut benutzen?Fostsamen- Forstpflanzen betriebe, die von Landesforstdirektion eine Betriebs/ Forstgarten Nummer erhalten haben
Ausgangsmaterial soll eine von welchen Kategorien zugeordnet werden?quellegesichert; ausgewählt; qualifiziert; geprüft
Ausgewählt Ausgangsmaterialstammt von Erntebeständen, die nach phänotypischen Mekrmalen auf Populationsebene ausgelesen wurden
Qualifiziert Ausgangsmaterialstammt von Samenplantagen, Klonen oder Klongemischen und wurde auf Einzelbaumebene nach phänotypischen Merkmalen ausgelesen
Geprüft Ausgangsmaterialstammt von Erntebeständen, Samenplantagen, Klonen oder Klongemischen, deren Überlegenheit nachgewisesen wurde
Warum wurden Eicheln im Herbst ausgesät?in Winterlagerung ist hoch Gefahr, dass es Austrocknet oder schimmelbildet
Warum wurden Samen von Nadelbaumen im zeitigen Frühjahr durchgeführt?um die Winterfeuchtigkeit für Keimungsprozess ausnutzen zu können
Warum wurden Samen von Nadelbaumen nicht im späteren Frühjahr durchgeführt?Gefahr, dass eine Trocken periode zum Absterben den Samen führt.
SaatmetodenVollsaat, Stellenweise Saat, Rillensaat, Plätzesaat, Stocksaat, Punktsaat, Vogelsaat
Vollsaatentsteht grosse Flächenleistung, hoch Samenbedarf und Pflege, gut für Birke-Vorwälder auf Sturmwurf/Rauchschadensflächen
Stellenweise Saat(Streifensaat); Buche, Kiefer; gute Flächen Deckung ausreichende Pflegemöglichkeit; Gelegentlich für Komplementierung von Buchennaturverjüngung
RillensaatEiche, Roteiche, Buche, Kiefer; durch Mechanisierbarkeit relativ einfach durchfürbar; gut für Kiefer/Traubeneichenverjüngung auf wenig unkrautwüchsigen, mässig wasser und nährstoffversorgten Böden
PlätzesaatLärche, Buche, Eiche; Ergänzung zur Naturverjüngung. Fehlstellen von Hand nachgesät.
Stocksaatbeim Wurzelkörper
PunktsaatPunktuelle werden einzelne Samen ausgebracht
VogelsaatZirbe-Tannenhäher
Wann benutzt man Aufforstungauf flächen die länger nicht bestocken sind
Wann benutzt man Nachbesserungen1-2 Jahre nach der Kulturanlage, wenn einzelne Pflanzen ausgefallen sind
Wann benutzt man Ergänzungspflanzungenum grosse Fehlstellen in der Naturverjüngung zu schliessen
Wann benutzt man Anbau unter Schirmum den Hauptbestand unter Schirm des Vorbestandes zu Verjüngen
Wann benutzt man Voranbauman pflantzt langsamwüchsige Arten einige Jahre vor dem Einbringen von rascher wüchsige Arten
Wann benutzt man Unterbaubei Schattbaumarten in flächendeckenden Weitverband, in Stangen/Baumhölzern
Pflanzung TypenAufforstung, Nachbesserung, Ergänzungspflanzungen; Anbau unter Schirm; Voranbau
Woher können Pflanzen für Pflanzung kommenaus Forstbaumschulen; aus betriebseigenen Pflanzengärten; Wildlinge; Stecklinge
Äussere Qualität der PflanzenAlter, Grösse, Wurzel-Spross-Verhältniss, Krankheiten usw.
Innere Qualität der Pflanzen festgelegt überHerkunft
Was muss man bei Versetzung der Pflanzen beachtenGeschwindigkeit und Qualität des Arbeits
Was muss man beim Aushieb der Pflanzen beachtenEs sollen die Wurzeln nicht verletzt sein- Pathogene
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