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omarttarek's version from 2016-06-13 14:36

Section 1

Question Answer
Medialisierungein Prozess wo sich Medien um die Umwelt schieben -> überwiegend wissen wir Dinge aus den Medien
! zu MediatisierungBeziehungen zwischen Menschen sind zunehmend medialisiert; Programme für Touristen wo Sehenswürdigkeiten erkannt werden; auch Kriminaltechnologien, Musikstreamingdienste etc. bieten neue Trends an
Wovon hängt Medienkonsum abKonsum hängt von Kapitalien ab, von Geschmacksrichtungen der Sozialisation / Durch Bildmedien, Fernsehen etc noch stärker
Wer ist Krotz?Vertreter von Medialisierungstheorie
An was passt sich die Kommunikation an?an Medienfabrik
Technischer WandelVor allem um die Jahrtausendwende sind viele Plattformen entstanden
! wichtig heutzutageHeute ist es fast kaum möglich ein Verweigerer von Internetkommunikation zu sein. Unmöglich sich auszuklinken aus Dienste welche Daten sammeln Dies führt zu einem sozialen Wandel und das wiederum zu einem technischen Wandel. Diese neue Form (Benutzung von Social Media) kann nicht nur auf die Technik gedeutet werden sondern auch auf die Sozialisation.
Orale GesellschaftInformationen werden nur mündlich übertragen, heute nur mehr in Bergtälern. Diskursive, unvermittelte Gesellschaft.
Irakkriege der USAEs durften Medien nur ganz bestimmte Ausschnitte bringen. Dahinter war eine Art von Regie.
Massengesellschaft durch MassenmedienMedien erzeugen Entgrenzung zwischen Medien, Technik und Mensch. Wahrnehmung von uns selbst wird zunehmend nicht durch unmittelbare Erfahrungen beeinflusst sondern auch durch Medien bestimmt.
4 FeldermatrixGlobalisierung, Individualisierung (Blogger…), Nationalisierung
Was meint man mit Mediatisierungdie Intermedialität: Abstraktes System, alles was mit Medienübertragung zu tun hat, unterschiedliche Ebenen (siehe Bild auf Folien) -> alles vernetzt - Fast alles was kommunikativ mitgeteilt werden kann kann über diese Netze laufen
ErkenntniskonsequenzMedien im Sinne von Technik und Institution / Konstituierung des individuellen und gesellschaftlichen Leben durch „Medien“ / Verschränkung von Institutionen und Plattformen - damit wesentlich für Verständnis des digitalen Wandels (z.B. was für eine Art Medium ist Google -> Meistens nicht als Medium gesehen, es sind Plattformen, haben etliche inhaltliche Medien)
Medienausprägung in der GesellschaftWir werden als Gesellschaft in der Nachbarschaft sehr stark geprägt von Medien (z.B. Freundeskreis). Selfies: Werden gemacht um diese online zu stellen. Damit wird auch an Gewinnspielen teilgenommen -> Innovationen wo Medien ineinander übergreifen
-Marshall vs McLuhaneine Zentralthese= Das Medium ist die Botschaft. Es geht um das Medium an sich. Er sagt es ist vollkommen was in Medien gesagt wird, wichtig ist wie es gesagt wird.
Medien als VerbesserungMedien sind eine technische Verbesserung des menschlichen Körpers (z.B. Fernsehen ist eine Verbesserung des menschlichen Auges). Insgesamt eine Erweiterung unseres Zentralnervensystems. Medium ist die Botschaft.
Gutenberg-Zeitalterhat uns zu einer Lesegesellschaft gemacht. Lesen heißt dass man sehr abstrakt Informationen zur Kenntnis nimmt.
Effekts FernsehenFernsehen verändert unseren Blick auf die Welt, weil es uns die Vorstellung vermittelt wir sind überall live dabei.
McLuhandas Fernsehen macht uns zu einer empathischen Gesellschaft (-> wir sehen das Leid
MediengesetzMedium ist jedes Mittel zur Verteilung von Mitteilungen mit gedanklichen Inhalten, Wort, Schrift,Ton ...an einen größeren Personenkreis im Wege der Massenherstellung oder der Massenverbreitung“ (Ö3-Bühne kein Medium)
Medium als Mittel zum Zweckintentionale Zeichenprozesse (Abgrenzung von PC) zwischen Menschen über räumliche, zeitliche oder raumzeitliche Distanzen hinweg ermöglichen, und zwar so, dass (prinzipielle/ohne Lautsprecher keine Verständigung) eine Verständigung stattfinden kann (Klaus Beck)
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Kompetenzebenen der Medien nach Schmidt

Question Answer
Kommunikationsinstrumente das heißt materielle Zeichen, die zur Kommunikation benutzt werden, allen voran natürliche Sprachen
Medientechnikenwerden eingesetzt, um Medienangebote etwa in Form von Büchern, Filmen oder E-Mails herzustellen, zu verbreiten oder zu nutzen
institutionelle EinrichtungenOrganisationen (wie Verlage oder Fernsehsender), die entwickelt werden, um Medientechniken zu verwalten, zu finanzieren, politisch und juristisch zu vertreten usw
Medienangeboteaus dem Zusammenwirken aller genannten Faktoren hervorgehen (wie Bücher, Zeitungen, Fernsehsendungen usw.)
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Medientypologie

Question Answer
Primärmedienkein technischer Einsatz / keine Diffusion / Bsp: face to face Gespräch
SekundärmedienSender TE / Transport notwendig / Bsp: Buch, Zeitung, Zeitschrift
TertiärmedienSender und Empfänger TE notwendig / Rundfunk oder terrestrische Übertragung / Bsp: Radio, Fernsehen
QuartärmedienSender & Empfänger und Übermittlung TE / Netzwerk / Onlinemedien, Kabelfernsehen, Kabelradio
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Rudolf Stöber Unterscheidung in Proto-, Basis- und Verbreitungsmedien

Question Answer
Proto-Medien(Sprache, Gestik, Mimik [primär] )
Basis-Medien(Schrift und Bild [sekundär und tertiär] Schrift, Abbildung)
Verbreitungsmedien(technisch [quartär] Presse, Stummfilm, Radio, Tonfilm, Fernsehen)
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Medienkriterien

Question Answer
nach TechnikeinsatzPross: Primär-, Sekundär-, Tertiärmedien
nach VerbreitungsartIndividual-, Gruppen-, Massenmedien
n. Herstellgs-./ DistributionstechnikSchrift, Print, Foto, Funk, Netz
n. Organisation/Institutionindividuell, redaktionell; symetr., asymetrisch
n. Erscheinungsweiseperiodisch (tägl., wöchentl etc.), eratisch
n. DistributionAbruf-, Verteilmedium; Linearität/Nichtlinearität
nach ThematikGeneral Interest, Special I., Very Sp. I.,
nach GenreQualitäts-, Midmarket-, Populärmedium; Info/ Unterhaltung
n. Finanzierung, VerkaufvSelbst-, Gebühren-, Werbungs-, Verkaufsfinanzierung
mediensoziologischer BlickKanal/Organisation/Institution (Saxer)
kommwiss. BlickKanal/Sprache/Umwelt (MeyrowiC)
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Historische und funktionale Medienentwicklung

Question Answer
105erste Nachgewiesene papierproduktion
704-751ältester koreanischer Blockdruck
1239ältester datierbarer Typendruck Korea
1276Papierproduktion in Europa
14. Jh.sogenannte „Fugger“/ Briefzeitungen
14451. Datierbarer Gutenberg-Druck
Um 1500Flugblatt-„Zeitungen“ („Neue Zeitungen“)
Um 1600periodische Zeitungen
1650Erste bekannte Tageszeitung
Druck wurde in Korea schon eine Zeit lang vor Gutenberg erfunden, warum wurde dieser dort nicht weiterentwickelt?Wesentlicher Unterschied zwischen Korea und Mainz ist, dass es ein Regime gab in dem nur wenige lesen konnten. Man brauchte keine zahlreichen Drucke, war fast schneller Werke abzuschreiben.
Wozu führte Gutenbergs ErfindungGutenbergs Erfindung führte dazu, dass Texte billiger wurden und die Verbreitung schneller wurde. Grund war die Lesbarkeit und die Identität mehrerer Kopien. Abgeschriebene Dokumente waren oft fehlerhaft. Verbreitung der Druckerei durch Reformation. Produktivität stieg ums 90 Fache
BriefzeitungenEs ging um konkrete Tatsachen und Interesse für Handelshäuser. In Augsburg zusammengetroffen und dort vervielfältigt. Vorläufer von Nachrichtenagenturen.
Skriptorium10-fache an Ausstoß gegenüber Einzelwerken. Eine Vorform des Copyrights. Man darf ein Buch abschreiben. Die irischen Mönche hatten Streit wegen Buchschatz weil Teile von Schriften abgeschrieben wurden und es wurde nur bestimmte Anzahl von Werken geborgt -> Regelung: Wem gehört das Abgeschriebene?
Wie sind Flugblätter erschienenMit der Reformation kamen Flugblätter, meist über Warenverkäufe und Gebete. Drucker haben gut damit verdient. Häufig auch in Zusammenhang mit Exekutionen von Menschen produziert. Wesentlicher Sinn: Verkäuflichkeit, man wollte Obrigkeit nicht ärgern. Man wollte mit Sensation einfach verdienen. Flugblätter hatten Erfolg.
Warum entsteht periodische Presse?Zum ersten Mal komplett arbeitsteiliges Gewerbe.
Was sind die wesentlichen Daten der Fernsehentwicklung in Österreich?(z.B. Gründung, rundfunkvolksbegehren, Rundfunkgesetze)
Politik und Fernsehenwechselseitige Beeinflussungen (z.B. Proporz, Selbstvermarktung der Politik)
IntermedialitätBeziehungen zu anderen Medien (z.B. Kino, Zeitung, Internet)
Wie versteht man Entwicklung des Fernsehens?Fernsehen als Spiegelung bzw Beeinflussung von Realität (z.B. Rollen)
Organisation(Finanzierung, öffentlich-rechtlich vs privat, Quoten, Inhalte)
Woher kommt die Finanzierung?Welche Verpflichtungen an die Zuschauer bzgl der Inhalte hat ein öffentlich-rechtlicher Sender zu erfüllen?
Darstellungsmodi(z.B. Ästhetik)
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Funktionen der Massenmedien

Question Answer
soziale Funktioninformationsfunktion / Sozialisationsfunktion / soziale Orientierungsfunktion / Reaktionsfunktion (unterhaltung) / Integrationsfunktion
politische FunktionInformationsfunktion / Herstellung von Öffentlichkeit / Artikulationsfunktion / politische Sozialisation- Bildungsfunktion / Kritik und Kontrollfunktion
ökonomische funktionZirkulationsfunktion (Wissensvermittlung, Sozialtherapie, Legitimationshilfe) / regenerative Funktion / herrschaftliche Funktion
Massenmedien sozialisieren unswir lernen, wie wir uns zu verhalten haben, was modisch angesagt ist, in traditionellen Situationen etc.
Herstellen von ÖffentlichkeitUnterschied zur Geheimhaltung, nur geheim reicht nicht
ArtikulationsfunktionMedien ergreifen das Wort „Wir schreiben eben im Interesse unsere Leser“
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Models of democracy

Question Answer
Procedural democracyRespect the democratic procedures; act as a watchdog or as a Burglar Alarm exposing wrong-doings
Competetive democracyAct as a watchdog or a Burglar Alarm; focus on the record of office- holders and the platforms of the political candidates and parties; focus on the political actors
Participatory democracyLet the citizens set the agenda; mobilize the citizens’ interest, engagement and participation in public life; focus on problem solving as well as problems; frame politics as a process open for principally everyone and citizens as active subjects; link active citizens together
Deliberative democracyAct for inclusive discussions; mobilize citizens’ interest, engagement and participation in public discussions; link discussants to each other; foster public discussions characterized by rationality, impartiality, intellectual honesty and equality
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