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omarttarek's version from 2016-06-23 16:08

Medium- Zentrierte theorien

Question Answer
Das Medium ist Massage. Frankfurt, (41): Durch Veränderung der Umwelt rufen Medien in uns einzigartige Beziehungsverhältnisse zwischen den Sinneswahrneh- mungen hervor. Die Erweiterung irgendeines Sinnes verändert die Art und Weise, wie wir die Welt wahrnehmen.Marshall McLuhan/ Quentin Fiore (1969
Wir amüsieren uns zu Tode. Frankfurt (102): „… dass zwischen der Art wie das Fernsehen mit Wissen umgeht, und wie der Buchdruck dies tut, eine unversöhnliche Gegnerschaft besteht; dass die Kommunikationsform des Fernsehens der Inkohärenz und Trivialität Vorschub leistet…“Neil Postman (1985):
Die Fernsehgesellschaft. Weinheim u. Basel. S. 86: Die informative Form elektronischer Medien verändert unsere Wahrnehmung der Welt und unserer Mitmenschen.“ Joshua Meyrowitz
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Mediatisierung Def

Question Answer
VoweDie Anpassung der Kommunikation an die Medienlogik.
KrotzDen Metaprozess des medialen und ges. Wandels.Verwobenheit von Medien und Gesellschaft,Veralltäglichung der Medien
Mettler/ Meiban Den Prozess, in dem sich zunehmend Medienzwischen Menschen und ihre Erfahrungen schieben.
Hepp / HartmannDie voranschreitende Durchdringung des Alltags mit Medien und Kommunikation.
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Geschichtliches Wissen

Question Answer
Um 1500Flugblatt-„Zeitungen“ (sog. „Neue Zeitungen“)
Um 1600periodische Zeitungen
16501. Bekannte Tageszeitung
1710UK: „Statute von Anne“: 1. Urheber = Autorenrecht
1785typografisches Punktsystem = Selbstregulierung von Standards
1794erste opt. Telegraphenstrecke Paris-Lille (212 km in 2 min) mit der Erfindung der Telegraphie konnten Informationen schnell von einem Ort zum anderen Transportiert werden.
Um 1800hauptberufliche, angestellte Zeitungsschreiber – 1. Journalisten (Bis dahin taten das zweitberuflich vor alle Mitarbeiter in den Druckereien) (Prüfungsrelevant)
1811dampfbetriebene Druckmaschine
1833Nadeltelegraph; Massenpresse in den USA (1 Cent/Exemplar) – Werbefinanzierung, Verkauf unter Produktionspreisen!
1830er-1840er JahreDurchsetzung von Copyright-Gesetzgebung in USA, Frankreich, Preußen, Österreich als direkte Folge diü Verbesserung d. Druckmaschinen
1837Fotographie (Erstmals konnte man die Realität direkt aufnehmen)
1843A.Bain (UK) Grundlage Bildzerlegung (Grundlage für Fax)
1845Papiererzeugung aus Holzschliff
1846Rotationsdruckmaschine
18491. Telegraphenunterstützte Nachrichtenagentur
1873Serienproduktion von Schreibmaschinen
1874/751. Transatlantikkabel (Irland/USA)
1876Telefon 1. Prakt. Anwendung d. Graham Bell (Es war nicht seine Intention, das Telefon für den Nutzen zu verwenden, denn wir heute haben. Er wollte lediglich Konzerte übertragen)
1884Zeilen-Setz- und Gießmaschine (Nochmalige Verbesserung und Verbilligung der Zeitungsproduktion)
1884London „Programmservice über Telefon (v.a. Musik), später auch Paris, Budapest, Chicage)
1920erste kommerzielle Radiostation in Pittsburgh/USA (1922 bereits rund 600), Finanzierung Anfangs über Geräteverkauf, erst ab Ende der 20er Jahre zunehmend über Werbung
1924Aufnahme des Senderbetriebs der österreichischen RAVAG (Radio-verkehrs-AG)
1932weltweit erste Studie zum Radiokonsum durch Paul Felix Lazarsfeld
1938„Krieg der Welten“ – Wirkung des Mediums? (Es herrschte eine Massenpanik, nachdem im Radio gespielt wurde, dass die Welt von außerirdische überrannt wird – alles Werbung für ein Hörspiel, doch sahen das die Zuhörer anders)
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Geschichtliches Wissen ( deutschsprachiges Raum)

Question Answer
1883erste Bewegtbildübertragung (Paul Nipkow)
1895techn. Grundlage v. Rundfunk entwickelt
1919erste öffentl. Radiosendung (Den Haag)
1927Einrichtung von Bildfunk für Pressephotos
19291. Fernsehversuchsendung in D
19371. elektronischer Computer (Konrad Zuse)
19461. Photosatzmaschine in der Praxis
19541. Generation der Photosatzmaschinen 1955 Beginn Fernsehen in Österreich
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Digitalisierung

Question Answer
1963erste Einrichtung eines computerbasierten Redaktionssystems in USA
19651. Photo-Übertragung per Satellit ab Ende der 80er Jahre: alle österreichischen Zeitungen arbeiten mit Redaktionssystemen
19811. kommerzielle Digitalkamera (Sony)
1982Markteinführung Audio CD
1989im CERN entwickelt
1991der Öffentlichkeit freigegeben
1991Beginn des WWW (Datenaustauschprotokoll)
1993erster Web-Browser für WWW
1995derstandard.at: 1. Webauftritt einer deutschsprachigen Zeitung ab Mitte
1990erWeblogs (Blogs) entstehen
2004Gründung Facebook
2005Gründung Youtube
2006Gründung Twitter
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Regulierug historische Übersicht

Question Answer
1469wahrscheinlich 1. „Druckprivileg“ •
1479Papst Sixtus: „förmliche Ermächtigung zur Ausübung der kirchlichen Zensur“ •
1530Reichstag zu Augsburg –> Impressumspflicht •
1695England: 1. teilw. Abschaffung von Zensur •
1710England: 1. Autorenrecht „Statute of Anne“ •
1789Frankreich u. USA Deklaration Menschenrechte -> Meinungsäußerungs- und Pressefreiheit •
1867Österr. Staatsgrundgesetz: Pressefreiheit • 1974 erstmals öff.-rechtl. Rundfunk in Österreich •
2001„KommAustria“ als Regulierungsbehörde für Rundfunk, Telekom, Presseförderung •
2007EU-Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (RF ist Dienstleistung)
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Mediengesetz

Question Answer
1. "Medium"jedes Mittel zur Verbreitung von Mitteilungen oder Darbietungen mit gedanklichem Inhalt in Wort, Schrift, Ton oder Bild an einen größeren Personenkreis im Wege der Massenherstellung oder der Massenverbreitung;
1a. "Medieninhalte"Mitteilungen oder Darbietungen mit gedanklichem Inhalt in Wort, Schrift, Ton oder Bild, die in einem Medium enthalten sind;
2. "periodisches Medium"ein periodisches Medienwerk oder ein periodisches elektronisches Medium;
3. "Medienwerk"ein zur Verbreitung an einen größeren Personenkreis bestimmter, in einem Massenherstellungsverfahren in Medienstücken vervielfältigter Träger von Mitteilungen oder Darbietungen mit gedanklichem Inhalt;
4. "Druckwerk"ein Medienwerk, durch das Mitteilungen oder Darbietungen ausschließlich in Schrift oder in Standbildern verbreitet werden;
5. "periodisches Medienwerk oder Druckwerk"ein Medienwerk oder Druckwerk, das unter demselben Namen in fortlaufenden Nummern wenigstens viermal im Kalenderjahr in gleichen oder ungleichen Abständen erscheint und dessen einzelne Nummern, mag auch jede ein in sich abgeschlossenes Ganzes bilden, durch ihren Inhalt im Zusammenhang stehen;
5a. "periodisches elektronisches Medium"ein Medium, das auf elektronischem Wege a) ausgestrahlt wird (Rundfunkprogramm) oder
 b) abrufbar ist (Website) oder
 c) wenigstens vier Mal im Kalenderjahr in vergleichbarer Gestaltung verbreitet wird (wiederkehrendes elektronisches Medium)
6. "Medienunternehmen"ein Unternehmen, in dem die inhaltliche Gestaltung des Mediums besorgt wird sowie a) seine Herstellung und Verbreitung oder
 b) seine Ausstrahlung oder Abrufbarkeit entweder besorgt oder veranlasst werden;
7. "Mediendienst"ein Unternehmen, das Medienunternehmen wiederkehrend mit Beiträgen in Wort, Schrift, Ton oder Bild versorgt;
8. "Medieninhaber"wer
 a) ein Medienunternehmen oder einen Mediendienst betreibt oder b) sonst die inhaltliche Gestaltung eines Medienwerks besorgt und dessen Herstellung und Verbreitung entweder besorgt oder veranlasst oder c) sonst im Fall eines elektronischen Mediums dessen inhaltliche Gestaltung besorgt und dessen Ausstrahlung, Abrufbarkeit oder Verbreitung entweder besorgt oder veranlasst oder d) sonst die inhaltliche Gestaltung eines Mediums zum Zweck der nachfolgenden Ausstrahlung, Abrufbarkeit oder Verbreitung besorgt;
9. "Herausgeber"wer die grundlegende Richtung des periodischen Mediums bestimmt;
10. "Hersteller"wer die Massenherstellung von Medienwerken besorgt;
11. "Medienmitarbeiter"wer in einem Medienunternehmen oder Mediendienst an der inhaltlichen Gestaltung eines Mediums oder der Mitteilungen des Mediendienstes journalistisch mitwirkt, sofern er als Angestellter des Medienunternehmens oder Mediendienstes oder als freier Mitarbeiter diese journalistische Tätigkeit ständig und nicht bloß als wirtschaftlich unbedeutende Nebenbeschäftigung ausübt;
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Öffentlich-rechtlicher Kernauftrag ORF-G

1. die umfassende Information der Allgemeinheit über alle wichtigen politischen, sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und sportlichen Fragen;

2. die Förderung des Verständnisses für alle Fragen des demokratischen Zusammenlebens;

3. die Förderung der österreichischen Identität im Blickwinkel der europäischen Geschichte und Integration; 

4. die Förderung des Verständnisses für die europäische Integration;
  5. die Vermittlung und Förderung von Kunst, Kultur und Wissenschaft;

6. die angemessene Berücksichtigung und Förderung der österreichischen künstlerischen und kreativen Produktion;

7. die Vermittlung eines vielfältigen kulturellen Angebots;

8. die Darbietung von Unterhaltung;

9. die angemessene Berücksichtigung aller Altersgruppen;
  
10. die angemessene Berücksichtigung der Anliegen behinderter Menschen;

11. die angemessene Berücksichtigung der Anliegen der Familien und der Kinder sowie der Gleichberechtigung von Frauen und Männern;
  
12. die angemessene Berücksichtigung der Bedeutung der gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgesellschaften;
  
13. die Verbreitung und Förderung von Volks- und Jugendbildung unter besonderer Beachtung der Schul- und Erwachsenenbildung;
  
14. die Information über Themen der Gesundheit und des Natur-, Umwelt- sowie Konsumentenschutzes unter Berücksichtigung der Förderung des Verständnisses über die Prinzipien der Nachhaltigkeit.
  
15. die Förderung des Interesses der Bevölkerung an aktiver sportlicher Betätigung;
  
16. die Information über die Bedeutung, Funktion und Aufgaben des Bundesstaates sowie die Förderung der regionalen Identitäten der Bundesländer;
  
17. die Förderung des Verständnisses für wirtschaftliche Zusammenhänge;
  
18. die Förderung des Verständnisses für Fragen der europäischen Sicherheitspolitik und der umfassenden Landesverteidigung,
  
19. die angemessene Berücksichtigung und Förderung sozialer und humanitärer Aktivitäten, einschließlich der Bewusstseinsbildung zur Integration behinderter Menschen in der Gesellschaft und am Arbeitsmarkt.