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Theoretische Zugänge

Question Answer
Was sind TheorienTheorien zeigen unterschiedliche Bereiche (wie Teleskop auf Galaxien, Mikroskop kleine Organismen).
Erkenntniskonsequensen der SystemtheorieBlickrichtung auf Fragen, wie das (Medien)System seinen Fortbestand sichert /Blickrichtung auf Leistungen des (Medien)Systems für die Effizienz u. das Funktionieren des Gesamt-Gesellschaftssystems
Handelnist  menschliches  Verhalten  (gleichgültig  ob  Tun,  Unterlassen,  Dulden)  wenn  die   Handelnden  damit  einen  „subjektiv  gemeinten  Sinn“  verbinden
Handeln In PUK relevant fürder  Medienhäuser / der  individuellen  Akteure  (Journ.,    Verleger  etc.) / des  Publikums  in  der  Medienzuwendung
NachrichtenwertheorieAntizipatorische  Erwartungen  in  einer  Situation
Vertrautheit der Medienstruktur  und  Neuigkeit  der  InformationAlltagstheorien  des  Handelnden  über  gegebene  Situation  
Inhalte von OrdnungenAnerkenntnis  von  Regeln  z.B.  Rechtskonformität
Handeln als Medienwahlin  Abhängigkeit  von: (objektiven  Medien-­u.  Kommunikationseigenschaften / eigenen  Kompetenzen  und  sozialen  Normen / subjektiven  Bewertungen  bisheriger  Erfahrungen aus
FramingUnter einem Rahmen ist die „’Organisation’ von Erfahrung bzw. Organisationsprinzipien für Ereignisse’ zu verstehen, gemäß denen es zu einer Definition der Situation kommt und die weiter ein der Situation angemessenes Handeln dadurch ermöglichen, indem sie (kultur-,wie auch gruppenspezifische)  Deutungs-­ und  Interpretationsmuster zur Verfügung stellen
Normative Erwartungenz.B. Posten  zu  dürfen,  wenn  dies  vorgesehen  ist
HandlungstheorienSellen das menschliche Handeln im mittelpunkt, Soziale Sachverhalte und Prozesse werden über das Handeln erklärt, Mediennuztung per se ist Handeln
begriff sozialen Handels (Weber)seinem von dem oder den Handelnen gemeinten Sinn nach auf das Verhalten anderer bezogen und wird daran in seinem Ablauf orientiert
wichtig für HandlungstheorienHandlungstheorie beginnt auf Mikroebene, und fragt nach Bedingungen und formen des Handelns--> einzelne Akteur im Mittelpunkt
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Question Answer
Ökonomische HandlungstheorieJeder Mensch handelt frei und individuell rational sowie nutzenorientiert
Mit was arbeiten soziologische HandlungstheorienmiitNormen, Werten und Rollen, fragen nacch beeinflussung des Individuellen Handelnsdurh diese elemente
Symbolische Interaktionalismusbesondere form der Handlungstheorien wo Bedeutungsvermittlung über Medien thematisiert wird
Zwiebelmodell nach WeischenbergModell er identifikation von Journalisten, es werden Medienakteure ,Rollen- und Fumktionskontexte sowie Medieninstitutionen und Strukturkontexte untersucht
Systemtheorieuntersuchen einzelne Analysegegenstände aus der Gesellschaft, Phänomene können nur erklärt werden, wenn die Interdependenz berücksichtigt wird , roots in Naturwissenschaften, Parsons: welche Handlung welche Wirkung für die Systeme haben und wie Systee erhalten werden können,
Luhmann zur Systemtheorie"die Theorie des umfassenden sozialen Systems, das alle anderen sozialen Systeme in sich einschließt" (how luhmann describes his theory)
was besagt die Systemthorie Luhmanns?Gesellschaft besteht aus mehreren Teilsystemen, Wirtschaft, Polit., Medien etc.. die jeweils miteinander in Austauschverhähltnissen stehen systeme haben die Funktion der Reduktion von Umweltkomplexität und lösen jeweils spezifische Probleme für die Gesellschaft.Funktion der Systeme=pPoblemlösungen in der Gesellschaft,
Autopoesisdie Systeme sind autonom, haben ein eigenes Bewusstsein, eigene Wahrnehmungsinstanz,verfügen über einen binären Codewordurch Beobachtungen bezeichnet werden Bsp Binäre code bei Massenmedien: Information - Nichtinformation , in der Wissenschaft: Wahr - Unwahr
Luhman zu Kommuikationfunktionier nur in einem Netzwerk, an desen Reproduktion jede einzene Kommunikation selbst mitwirkt
Woran besteht Funktion der Massenmedien nach Luhmannin der Selbstbeobachtung der Gesellschaft (weil sie z.B von Außen sprich z.B Instanzen beobachtet werden kann) daher: "Alles was wir über unsere gesellschaft, ja über sie Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch den Massenmedien"
zu Kommunikation in verbindun zu Syst. TheorieKommunikation als autopoietischer Prozess ( self creating) , entsteht in einen Netzwerk
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Question Answer
Systemtheorie und KommunikationswissenschaftSystemtheorie ermöglicht eine strukturierte perspektiev zur Wechselwirkung zwischen Mediensystem und Gesellschaft ( how different System affect Kommunikation)
3 Elemente des Handeln (Systemtheorie)bestimmte Absichten in einer bestimmten situation, Absicht ist dahinter.
relevant für Handlungstheorie1) der Medienhäuser, 2) der individuellen Akteure (Journ., Verleger etc.), 3) des Publikums in der Medienzuwendung.
„Sinn“ in der Handlungstheorie Absichten, die Handelnder in einer Situation verfolgt (Informations‑ vs. Profitinteressen), - Antizipatorische Erwartungen in einer Situation (Nachrichtenwertheorie), Normative Erwartungen (z.B. Posten zu dürfen, wenn dies vorgesehen ist), - Alltagstheorien des Handelnden über gegebene Situation (Vertrautheit der Me- dienstruktur und Neuigkeit der Information), - Inhalte von Ordnungen (Anerkenntnis von Regeln z.B. Rechtskonformität
soziologische Handlungstheorie (Medien- wahl)eine Abhängigkeit von 1) objektiven Medien‑ u. Kommunikationseigenschaften, 2) eigenen Kompetenzen und sozialen Normen, 3) subjektiven Bewertungen bisheriger Erfahrungen.
Soziologische Handlungstheorie (Framing)Unter einem Rahmen ist die „’Organisation’ von Erfahrung bzw. Organisationsprinzipien für Ereignisse’ zu verstehen, gemäß denen es zu einer Definition der Situation kommt und die weiter ein der Situation angemessenes Han- deln dadurch ermöglichen, indem sie (kultur‑ wie auch gruppenspezifische) Deutungs‑ und Interpretationsmuster zur Verfügung stellen.
Ökonomische HandlungstheorieHandeln als rationales Wahlhand- eln. Menschen werden von ihren Präferenzen – Vorlieben und Abneigungen (desires) – an- getrieben, deren Verwirklichung von Gelegenheiten (opportunities) abhängig ist. (Bsp. Pa- nama papers, man sucht sich die Zeitung aus die über den Inhalt den ich lesen will.)
Uses & Gratifications Ap- proach verläuft folgenderma- ßenDas Publikum wählt ziel- gerichtet und intentional aus, die Mediennutzung erfolgt nach rationalem Kalkül der Be- dürfnisbefriedigung im Rahmen des vorhandenen Angebotes und die Rezipienten sind sich ihrer Mediennutzungsmotive bewusst.
Bei den Handlungstheorien ist die Blickrichtungauf die Dialektik von Medienhandeln und Publikumshandeln. Dabei wird bei den unterschiedlichen Handlungstheorien von unterschie- dlichen Grundlagen/Motivationen des Handelns ausgegangen
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Question Answer
Die Öffentlichkeitstheorien (Kritische Theorien)Adorno unterstellt einseitige Be-einflussung des Publikums durch die Kulturindustrie: „Lichtspiele und Rundfunk brauchen sich nicht mehr als Kunst auszugeben. Die Wahrheit, dass sie nichts sind als Geschäft, verwenden sie als Ideo- logie, die den Schund legitimieren soll, den sie vorsätzlich herstellen.“ Daraus entsteht ein „Zirkel von Manipulation und rückwirken-dem Bedürfnis, in dem die Einheit des Systems immer dichter zusammenschließt“.
strukturalistischen Theorie von Bourdieues gibt für die menschliche Freiheit Be- grenzungen, auch durch unbewusste verinnerlichte Faktoren, historische Gegebenheiten, Geschlecht, Nationalität und Weltanschauung. Jeder Mensch hat innerhalb seiner Grenzen trotzdem einen individuellen Hand-lungsspielraum. Je komplexer die Gesellschaft organisiert ist, umso größer wird dieser. Nur vor diesem beschränkten Hin-tergrund gibt es sozialen Wandel und Innova- tion. Bourdieu versuchte, subjektive Faktoren mit objektiven Gegebenheiten zu verbinden. Er vertrat die Aufhebung des Dualismus von Subjektivismus und Objektivismus.
Erkenntniskonsequenzen bei der strukturalistischen Theorie von Bourdieu- Blickrichtung auf informelle Regeln bei der Medienproduktion - Blickrichtung auf Positionierung von Medienbetrieben im „Feld der Medien“ - Dieses Feld ist konstituiert aus Autonomie (gegenüber Markt) und Kapitalanteilen
Erkenntniskonsequenzen bei der strukturalischen Theorie von Giddens- Blickrichtung auf Dialektik von angestrebten Ausprägungen eines Mediums (z.B. ORF) und Notwendigkeit, innerhalb eines Kräfteverhältnisses von Wirtschaftlichkeit, Ge- setzesvorgaben, politischer Einflussnahme und Publikumsinteressen
Kulturtheorien; Theorie des Mediengebrauchs- Kommunikation erfolgt durch symbol- ische Zeichen - Zeichen werden innerhalb gesellschaft- licher Beziehungen entwickelt - kulturelle Institutionen (v.a. Medien) entwickeln die Zeichensysteme maßgeblich weiter - kulturelle Bedeutungssysteme sind damit Ausdruck sowohl individueller Aneignung/Erfahrung wie institutionel- ler Kulturproduktion / Gedanken kann man nicht übertragen. Zeichen werden in gesellschaften entwickelt Medien prägen diese Zeichen und entwickeln sie weiter. Medien tragen diese Zeichen und Bedeutungen weiter
Erkenntniskonsequenzen der Theorie des Mediengebrauchs Im Zentrum dieses Ansatzes steht einerseits die Frage, welche Rolle Massenkommunikation bei der Formation von Alltagskultur spielt und andererseits inwiefern kulturelle Traditionen Medienproduktion und -rezeption beeinflussen (z.B. Indische Filmkultur, Telenovelas). Aber auch die Frage nach „Geschmacksrichtungen“, subkulturellen Stilen in der Medienrezeption und der je typischen Aneignung von Gruppen (Subkulturen) und deren Wandel .
Definitionen von „Medialisierung“ - Mettler-Meibom (1987): Prozess, in dem sich zunehmend Medien zwischen Menschen und ihre Erfahrungen schieben. - Krotz (2001; 2003, 2006, 2007): Metaprozess des medialen und ges. Wandels. Ver- wobenheit von Medien und Gesellschaft, Veralltäglichung der Medien. (Individualisier- ung, Globalisierung, Kommerzialisierung). - Vowe (2006): Anpassung der Kommunikation (insbesondere der politischen Kommu- nikation) an die Medienlogik. - Hepp/Hartmann (2010): Voranschreitende Durchdringung des Alltags mit Medien und Kommunikation.
Neil Postman (1985)Wir amüsieren uns zu Tode. Frankfurt (102): „… dass zwischen der Art wie das Fernsehen mit Wissen umgeht, und wie der Buchdruck dies tut, eine un- versöhnliche Gegnerschaft besteht; dass die Kommunikationsform des Fernsehens der Inkohärenz und Trivialität Vorschub leistet…“ - Joshua Meyrowitz (1987): Die Fernsehgesellschaft. Weinheim u. Basel. S. 86: Die in- formative Form elektronischer Medien verändert unsere Wahrnehmung der Welt und un- serer Mitmenschen.“
Erkenntniskonsequenzen der Medium-zentrierten Theorien- Blickrichtung auf Beeinflussung der transportierten Information durch die sie trans- portierenden Infrastruktur und die Technik (z.B. ist Fußballspielkonsum in public viewing das selbe wie am Heimfernseher, wie am Smartphone?)
Philosophische Medienontologien (Ontologie = Lehre des Seins)Grundfrage. Wie verändern Medien(techniken) das Wahrnehmen, Denken und Fühlen der Menschen z. T. technikkritisch wird gefragt, in wie weit Wirklichkeit von Menschen aufgrund der medialen Verdoppelung noch erkannt werden kann (Günther Anders). Massenmedien erzeugen eine Massengesellschaft, für die der Mensch nicht gemacht sei, (Vilém Flusser). Medien erzeugen Entgrenzung (man ist überall jederzeit dabei) (Paul Virilio) Blickrichtung: Interdependenzen GesellschaftMedien(Technik)-Mensch
Erkenntniskonsequenzen bei der Medialisierung/Intermedialisierung- Blickrichtung gleichzeitig auf Medienbegriff im Sinne von Technik und von Institution - Blickrichtung auf Konstituierung des indi- viduellen u. gesellschaftlichen Lebens durch „Medien“ - Blickrichtung auf Verschränkung der Insti- tutionen und Plattformen – damit wesent- lich für Verständnis des digitalen Wandels (z.B. was für eine Art Medium ist Google)
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Mediatisierung Def

Question Answer
VoweDie Anpassung der Kommunikation an die Medienlogik.
KrotzDen Metaprozess des medialen und ges. Wandels.Verwobenheit von Medien und Gesellschaft,Veralltäglichung der Medien
Mettler/ Meiban Den Prozess, in dem sich zunehmend Medienzwischen Menschen und ihre Erfahrungen schieben.
Hepp / HartmannDie voranschreitende Durchdringung des Alltags mit Medien und Kommunikation.
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