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Question Answer
Etymologisch aus dem Griechischen θεωρία [theoría]: Anschauung, Überlegung, Erkenntnis, wissenschaftliche Betrachtung
Etymologisch aus dem Griechischen Theorien sind umfassende Systeme von Hypothesen, „die die Erklärung größerer Komplexe sozialer Tatbestände ermöglichen“ (Albert 1973, S. 74)
Etymologisch aus dem Griechischen dient in einem gewissen Umfang der Beschreibung, Zusammenfassung, Erklärung und Vorhersage von Phänomen
Etymologisch aus dem Griechischen Alltagstheorien, Berufs- bzw. Praktikertheorien & wissenschaftliche Theorien
Etymologisch aus dem Griechischen Theorien dienen der Hypothesengenerierung
Zum Stand der PR-Forschung„Public Relations wurde von der deutschsprachigen Kommunikationswissenschaft spät entdeckt, lange Zeit nur wenig erforscht und bis heute in großen Teilen einseitig wahrgenommen – dieser Dreiklang prägte und prägt die PRTheoriebildung bis heute.“
Späte Entwicklung der PR im deutschsprachigen RaumZurückhaltung der Kommunikationswissenschaft gegenüber PR historisch bedingt (Propaganda während NS Zeit)
Späte Entwicklung der PR im deutschsprachigen RaumBis 70er Jahre stark normative und berufspraktische Perspektive
Späte Entwicklung der PR im deutschsprachigen RaumStarke Beachtung amerikanischer Forschungsarbeiten
Späte Entwicklung der PR im deutschsprachigen RaumErst seit ca. 30 Jahren kommunikationswissenschaftliche, empirisch ausgerichtete und auf Theoriebildung abzielende PR-Forschung
Späte Entwicklung der PR im deutschsprachigen RaumErst seit 90er Jahren PR als Teilgebiet der KoWi etabliert
Späte Entwicklung der PR im deutschsprachigen RaumPrägung durch Journalismustradition
Späte Entwicklung der PR im deutschsprachigen RaumWenig metaorientierte PR-Forschung (z.B. zu Geschichte)
Systematisierungsansätze für Theorien und Modelle in der PRPrimäre soziale Bezugsebene
Systematisierungsansätze für Theorien und Modelle in der PRReichweite
Systematisierungsansätze für Theorien und Modelle in der PRDisziplinäre und theoretische Perspektive
MikroHandlungen
MikroIndividuen und Gruppen; z.B. Persuasionstheorien
MesoOrganisationen, Institutionen
MesoOrganisationen; z.B. PR als Managementfunktion
Makro Gesellschaft
Makro Gesellschaft und Teilsysteme; z.B. Bedeutung der PR für die Gesamtgesellschaft
Theorien globaler ReichweiteAllumfassende Universaltheorien mit hohem Abstraktionsniveau
Theorien globaler ReichweiteEntziehen sich weitgehend der empirischen Überprüfbarkeit
Theorien globaler Reichweitez. B. Systemtheoretische PR-Theorie von Ronneberger und Rühl
Theorien mittlerer ReichweiteEingegrenzter Geltungsbereich, mittleres Abstraktionsniveau
Theorien mittlerer ReichweiteEmpirisch überprüfbar
Theorien mittlerer ReichweiteDie meisten theoretischen Ansätze in der KoWi sind Theorien mittlerer Reichweite
Theorien mittlerer Reichweitez. B. Modelle von Grunig und Hunt
Normative BerufspraktikeransätzeBernays Oeckl Hundhausen
Normative BerufspraktikeransätzeMassenpsychologie
Normative BerufspraktikeransätzeNormative Leitsätze der PR
Organisationsbezogene PRAnsätzeGrunig & Hunt Long & Hazleton Cutlip, Center, & Broom
Organisationsbezogene PRAnsätzeSystem- und Organisationstheorie Kybernetik
Organisationsbezogene PRAnsätzeStrukturen und Leistungen der PR auf Organisationsebene
Gesellschaftsbezogene PRAnsätzeRonneberger & Rühl Burkart & Probst Bentele
Gesellschaftsbezogene PRAnsätzeSystemtheorie, Pluralismustheorie, Konstruktivismus
Gesellschaftsbezogene PRAnsätzeBedeutung von PR für Funktionsweisen von Gesellschaften, Imagegestaltung, Verständigung, Vertrauen
PR-Ansätze in kritischen SituationenCoombs Benoit
PR-Ansätze in kritischen SituationenPersuasions- und Attributionstheorie Rhetorik
PR-Ansätze in kritischen SituationenBedeutung von PR bei Anschuldigungen, Konflikten und in Krisen
Normative Berufspraktikeransätze – A. OecklAlbert Oeckl (1909-2001)
Normative Berufspraktikeransätze – A. OecklÖffentlichkeitsarbeit „ist das bewusste, geplante und dauernde
Normative Berufspraktikeransätze – A. OecklBemühen, gegenseitiges Verständnis und Vertrauen in der • Öffentlichkeit aufzubauen und zu pflegen“. (Oeckl 1964)
15 Thesen zur Öffentlichkeitsarbeit (Auszug)Agieren, nicht reagieren
15 Thesen zur Öffentlichkeitsarbeit (Auszug)Die Wörter „nein“ und „nie“ sollte es im Vokabular des PR-Mannes nicht geben
15 Thesen zur Öffentlichkeitsarbeit (Auszug)Dauerndes Beobachten und darauf basierendes pflegliches Handeln ist wesentlich.
15 Thesen zur Öffentlichkeitsarbeit (Auszug)Der qualifizierte PR-Chef oder PR-Berater muss unter den engsten Ratgebern der Führungspersönlichkeit rangieren
15 Thesen zur Öffentlichkeitsarbeit (Auszug)Öffentlichkeitsarbeit ist two-way-communication, ist Informationsfluss in beide Richtungen, ist Dialog.
Kritik an den BerufspraktikeransätzenNormatives PR-Verständnis „So soll es sein. So ist es richtig.“
Kritik an den BerufspraktikeransätzenGeringe theoretische Komplexität und mangelnde Überprüfbarkeit
Kritik an den BerufspraktikeransätzenKeine klare Abgrenzung zu Propaganda und Werbung
Kritik an den BerufspraktikeransätzenWahrnehmung der Gesellschaft als zu steuernde und zu manipulierende Masse
Strukturfunktionalistisches PR-Modell von Grunig & Hunt (1984) - FundierungSystemtheoretische Fundierung
Strukturfunktionalistisches PR-Modell von Grunig & Hunt (1984) - FundierungAllgemeine Systemtheorie als Metatheorie (Bertalanffy 1968)
Allgemeine Systemtheorie als Metatheorie (Bertalanffy 1968)Organismus ist "offenes" System, weil er Materie aus der Umwelt einverleibt (Stoffwechsel)
Fliessgleichgewichtd.h. zu jedem Prozess, der zu Veränderung im System führt, existiert inverser Prozess, der zu Veränderung in genau umgekehrter Richtung führt
FliessgleichgewichtTendenz zur Stabilität = Homöostase (Bsp. Körpertemperatur)
System Complexes of elements standing in interaction“ (Bertalanffy, 1956, S. 2)
System Definition von Cutlip, Center & Broom (2000, S. 229):eine Menge von interagierenden Einheiten
System Definition von Cutlip, Center & Broom (2000, S. 229):die innerhalb bestimmter Grenzen und
System Definition von Cutlip, Center & Broom (2000, S. 229):über die Zeit hinweg Bestand hat,
System Definition von Cutlip, Center & Broom (2000, S. 229):indem sie auf den Veränderungsdruck aus der Umwelt antwortet und sich an diesen anpasst,
System Definition von Cutlip, Center & Broom (2000, S. 229):um somit Zielzustände zu erreichen und aufrechtzuerhalten
Strukturfunktionalistisches PR-Modell von Grunig & Hunt (1984)Parsons transformierte Systemtheorie in Richtung Soziologie  Struktur-funktionale Analyse
Strukturfunktionalistisches PR-Modell von Grunig & Hunt (1984) Analysiert Beitrag der Elemente eines Systems (Subsysteme) zum Funktionieren des Gesamtsystems
Strukturfunktionalistisches PR-Modell von Grunig & Hunt (1984)Grunig und Hunt übertrugen Ansatz auf PR-treibende Organisationen  Beitrag der PR als Subsystem, um Strukturen der Organisation zu erhalten
Produktionssystem: Leistungserstellung, z. B. Produktion der Produkte
UnterstützungssystemRegelung der Austauschprozesse zwischen System und Umwelt, z. B. Input – Einkauf, Output – Vertrieb, Marketing usw.
Erhaltungssystem:Aufrechterhaltung interner Stabilität, z. B. Organisationsentwicklung, Weiterbildung
Anpassungssystem: Herstellung von Umweltkonformität, z. B. Marktforschung, Unternehmensplanung
Managementsystemintegriert, koordiniert und kontrolliert die einzelnen Teilsysteme.
PR als Organisations-SubsystemOrganisationen und Subsysteme als offene Systeme konstruiert
PR als Organisations-SubsystemStrukturbildende Elemente sind z.B.
Strukturbildende Elemente sind z.B.Unterschiedliche Rollen der Organisationsmitglieder
Strukturbildende Elemente sind z.B.Abteilungsstruktur und Stellung der Systeme zueinander
PR als Organisations-SubsystemMultiple Funktionen des PR-Systems, die je nach Zielsetzung variieren, z.B.
Multiple Funktionen des PR-Systems, die je nach Zielsetzung variieren, z.B. für Verständnis und Verständigung sorgen
Multiple Funktionen des PR-Systems, die je nach Zielsetzung variieren, z.B. überzeugen
Multiple Funktionen des PR-Systems, die je nach Zielsetzung variieren, z.B. Einstellungen und Verhaltensweisen ändern
PR als Organisations-SubsystemVier zentrale Funktionen dargestellt im „Vier-Typen-Modell der PR“
Excellence in PR and Communication ManagementLangjähriges Forschungsprogramm zur Untersuchung der vier Modelle
Excellence in PR and Communication ManagementErgebnisse zusammengefasst in: Grunig et al., 2002, Excellent Public Relations and Effective Organizations. Lawrence Erlbaum.
Angenommene Charakteristika einer exzellenten PR:PR Abteilung und Unternehmensleitung teilen die Ansicht, dass gemäß Zwei-Weg-Symmetrie Modell kommuniziert werden soll
Angenommene Charakteristika einer exzellenten PR:Kommunikationsprogramme für bestimme Teilöffentlichkeiten sind zweiseitig symmetrisch
Angenommene Charakteristika einer exzellenten PR:Verantwortliche müssen relevantes Wissen über Zwei-WegSymmetrie Modell besitzen
Prädiktoren für den Einsatz der Zwei-WegModell VarianteWissen der Verantwortlichen über die Varianten der Zwei-Weg Kommunikation (symm. & asymm.) ist stärkster Prädiktor, ob diese Modelle für Programme eingesetzt werden; Ausnahme Kundenkommunikation
Prädiktoren für den Einsatz der Zwei-WegModell VarianteDruck von Aktivisten liefert Erklärung, warum manche Unternehmen relevantes Wissen ausbilden (Einstellung gut ausgebildeter Kommunikateure, Sensibilisierung)
Prädiktoren für den Einsatz der Zwei-WegModell VarianteEin signifikanter Einfluss von Organisationsstruktur oder Technik, Produkt/Service, Regulierungsumfeld konnte nicht nachgewiesen werden (Ausnahme: interne symmetrische Kommunikation determiniert von Struktur & Kultur)
Symbolisches, interpretatives Paradigma FokusBotschaften, Aufmerksamkeit, Media Relations & Medienwirkung
Symbolisches, interpretatives Paradigma ZielVernebelungstaktik, um zu verschleiern, wie die Organisation tatsächlich ist und was sie tut
Verhaltensorientiertes, strategisches Paradigma FokusTeilnahme von PR Verantwortlichen an strateg. Entscheidungsfindung, um Verhalten der Orga. mit zu steuern; zweiseitige Kom.; inkludiert PR Instrumente
Verhaltensorientiertes, strategisches Paradigma ZielTeilöffentlichkeiten Stimme bei Managemententscheidungen geben; Dialog zwischen Management & Teilöffentlichkeiten erleichtern
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