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Forstliche Samenkunde

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colek's version from 2018-11-02 14:50

Section

Question Answer
Vermehrungsmöglichkeitengenerativ; vegetativ; mikrovegetativ
Generative Vermehrung + Vorteiledurch Samen; erst am Mannbarkeitsalter + Neukombinationen der Gene- Anpässung
Vegetative Vermehrung + Vorteiledurch Stockausschläge; Wurzelbrut; Absenker; künstlich (Stecklinge; Pfropfung; Gewebekultur); funkzioniert besser in der Jugend + Vermehrung von hochwertigen Pflanzen; rascher Züchtungsforschritt; Vermehrung unfruchtbarer Sorten oder von Hochleistunszüchtungen
Mikrovegetative Vermehrung + VorteileGewebekultur; bei Forstplflanzen mit Problemen + man kann Kopien von Saatgut machen; Erhaltung gefährdeter Baumarten.
Blüten TypenMonözisch (♂+♀); Diözisch (♂/♀); Triözisch (♂+♀+☿)
Monözische Bluten + Beispieleeinhäusig (♂+♀ in einem Baum)+Fi; Ki; Ta; Lä; Ei; Bu; Bi; Er; Edelkastanie
Diözische Bluten + Beispielezweihäusig (nur ein Geschlecht aud einem Baum)+Eibe; Wacholder; Pappel; Weide
Triözische Bluten + Beispieleauf einem Baum können ♂, ♀ und ☿️ Blüten sein+Esche; Ahorn; Roskastanie
Zwittrige BaumartenLinde; Ulmen; Robinie; Sorbus; Vogelkirsche; Wildapfel
Mannbarkeitsalter ist abhängig vonArt; Rasse; Wachstumsrhytmus; Licht; Wärme; leicht-/schwer-früchtig; Licht-/Schatten-Baumart
Blüteninduktion- ZeitpunktMeistens im Jahr von der Blütenbildung; Häufig zeitliche Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Blüten
Blüteinduktion-EinflussfaktorenInnere Bereitschaft (Erbanlagen; Hormonaktivitäten; Vorrat); Umwelt (Temp.; Licht; Feuchtigkeit; Nährstoffversorgung) beeinflusst Hormonaktivität; warm-trockene Witterung günstig
Blütenzeitennach Art von Winterende bis Mitte des Sommers; abhängig von Wärmesumme Schwellenwert; Unterschiede nach geografische Lokation (bis 4 Wochen unterschied bei demselben Art)
Selbststerilitätimmer Neukombination der Gene; keine Selbstbefruchtung
Selbstfertilität + ArtenIsolierte Pflanzen können sich selbst Vermehren- Einhäusige Pflanzen + Er; Es; Hbu; Li; Nussbaum
Extrem selbststerile ArtenEi; Rbu; Edelkastanie
Selbststerile ArtenFi; Ki; Lä; Ta; Dgl.; Selbstbestäubung kann auch passieren
Schutzmechanismen vor SelbsbestäubungPollenschlauch wächst beim fremdem Pollen schneller
Windblütler=anemochorie; alle Koniferen; fuknzioniert gut bis 100 m (Filterwirkung des Bestandes)
InsektenblütlerZoochorie; Wei; Li; Ah; Rob; Rosaceae; Geringe Pollenmengen; Grössere Pollen
StreufrüchteAngiospermen; Hülse (Rob.); Kapsel (Weide; Pa; Rosskastanie)
SchliessfrüchteAngiospermen; Nuss (Bu; Ei; Esskastanie; Hbu; Bi; Er; Ul; Es; Nuss); Spaltfrucht (Ah); Steinfrucht (Kir; VBe; ElsBe; Birne)
FruchständeAngiospermen; Linde; Platane
Angiospermen Früchten TypenStreufrüchte; Schliessfrüchte; Fruchstände
Gymnospermen Früchten TypenZapfen; Beerenzapfen (Juniperus; Chamaecyparis); fleischige Früchte (Eibe; Ginkgo)
Störungen der FruktifikationPhysiologische; Klimatische; Biotische
Physiologische Störungen der Fruktifikationvorzeitiges Abfallen von Früchten oder Blüten
Klimatische Störungen der FruktifikationSpätfrost; Regenwetter bei Pollenreife; Hagelschlag; Starker Wind; heisse Trockene Sommer; kühle, feuchte Sommer (keine ausreifung)
Biotische Störungen der Fruktifikation•Insekten (Melolontha; Fichtenzapfenwickler; Rüsselkäfer; •Vögel- grosse Früchte; Knospen und Blüten; •Säugetiere (nach Samenverbreitung); •Krankheiten ( Pilze; Bakterien befallen Blüten; Zapfen; Früchte)
Häufigkeit und Ergiebigkeit des Samenjahregemässigte Zonen- meist 1x; Tropen auch öfter; Manche Baumarten in mehrjährigen Intervalen/Regelmässig/unregelmässig; Lichtbaumarten fruchten häufiger; kürzer vegetationszeit=weniger Samen
Vollmastalle mannbare Bäume eines Bestandes Fruchten
Ernteaussichten im Jahr vor der Ernteanhand der unreiften Zapfen; Blütenknospen (grösser/ andere Form); anatomische Untersuchungen in der Knospen
Ernteaussichten im ErntejahrWetter währen Blüten; nach soziologischen Baumklassen (Vollernte; Halbernte; Teilernte); Zapfenzahl (Vollernte bei Fi 600 St.; Ki 2000; Lä 3000) ; Samensbeut prüfen (Aufschneiden der Zapfen und Zälen der vollen Körner)
Vollerntealle Baumklassen I-IV fruktifizieren
Halbernteam Bestandesrand alle Klassen, innen nur I und II
Teilernteam Rand nicht alle, innen nur I
Ernte zu frühgeringe Keimfähigkeit (Nadelholz kann nachreifen)
Ernte zu spätSaatgutverluste (Samenabfall; Tirenfrass)
Einflussfaktoren von Mannbarkeit und ErgiebigkeitLicht; Wärme; Ernährung; Gesundheitszustand (bei Hallimasch; Strangulierung; Eingriffen an Würzel; Verpflanzung... bessere Produktion; anders spätere Mannbarigkeit); Kenrpflanzen; Erbliche Veranlagung
Bildung von Früchte verursachtZuwachsreduktion von bis zu 40%; in Folgejahr 20-25%
Bildung von Fruchten bei Zweihäusigenoft männliche Bäume mehr Masee bilden.
AnemochorieWind Verbreitung; Flugeinrichtungen; Gewicht
ZoochorieTiere; Schwere Früchten ohne Flugeinrichtung; Saatgutverluste durch Vögel und Säugetiere; Verzehr oft nicht sofort (Wintervorräte; Transportverluste...)
KeimruheZeit von Samenreife bis Keimungsbeginn; Keimhemmung; Keimbedingungen
Pappel, Weiden Samen•Reifung: in Frühsommer; •Samenfall: unmittelbar nach Reifung; •Keimung: kurz nach Samenfall
Birke, Kirsche, Traubenkirsche, Vogelbeere Samen•Reifung: Früh- bis Spät- Sommer; •Samenfall: Kurz nach Reifung; •Keimung: im Frühjahr; Überwinterung auf Erdboden, Hemmmechanismen verhindern Keimung noch im Herbst
Tanne; Douglasie; Strobe; Eichen; Buche Samen•Reifung: Herbst; •Samenfall: Kurz nach reifung; •Keimung: Spätwinter bis Frühjar, Überwinterung auf Erdboden, Hemmmenmechanismen verhindern Keimung noch im Herbst
Linde; Esche; Ahorn; Hainbuche; Erle Samen•Reifung: Herbst; •Samenfall: nach Wochen oder Monaten (witterungsbedingt); •Keimung: im Frühjahr; Überwinterung auf Erdboden oder am Baum
Fichte, Kiefer, Lärche Samen•Reifung: Herbst; •Samenfall: ab zeitigem Frühjahr, Zapfen öffnung bei warmer, trockener Luft meist ab Frühjahr, bei Fichte im Alpenraum (bei Föhn) auch im Winter; •Keimung: im Frühjahr bis Sommer; Überwinterung im Zapfen (Zapfen z.T. im Schnee)
Keimhemmunginnere Faktorendie Keimung verhindern (z.B. Terpengehalt; Nachreifung)
Keimungvon Ruhezustand zum Vegetativen Leben der Pflanze
Keimbedingungen=Aussenfaktoren; Keimung nur bei bestimmter Feuchte; Temperatur; Sauerstoffangebot (Fi 22-25°C; Lä 20-24°C; WKi 25-27°C)
Keimvorgang besteht ausmechanischen Veränderungen; Chemischen veränderungen; morphologischen Veränderungen
Mechanische VeränderungenQuellung durch Wasseraufnahme
Chemische VeränderungenAuflösung der Reservestoffe
Morphologische VeränderungenWachstum; Entwicklung des Embryos; Keimwurzel
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Pollen.......to be continued