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Forstliche Samenkunde

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Section

Question Answer
Vermehrungsmöglichkeitengenerativ; vegetativ; mikrovegetativ
Generative Vermehrung + Vorteiledurch Samen; erst am Mannbarkeitsalter + Neukombinationen der Gene- Anpäßung
Vegetative Vermehrung + Vorteiledurch Stockaußchläge; Wurzelbrut; Absenker; künstlich (Stecklinge; Pfropfung; Gewebekultur); funkzioniert beßer in der Jugend + Vermehrung von hochwertigen Pflanzen; rascher Züchtungsforschritt; Vermehrung unfruchtbarer Sorten oder von Hochleistunszüchtungen
Mikrovegetative Vermehrung + VorteileGewebekultur; bei Forstplflanzen mit Problemen + man kann Kopien von Saatgut machen; Erhaltung gefährdeter Baumarten.
Blüten TypenMonözisch (♂+♀); Diözisch (♂/♀); Triözisch (♂+♀+☿)
Monözische Bluten + Beispieleeinhäusig (♂+♀ in einem Baum)+Fi; Ki; Ta; Lä; Ei; Bu; Bi; Er; Edelkastanie
Diözische Bluten + Beispielezweihäusig (nur ein Geschlecht aud einem Baum)+Eibe; Wacholder; Pappel; Weide
Triözische Bluten + Beispieleauf einem Baum können ♂, ♀ und ☿️ Blüten sein+Esche; Ahorn; Roskastanie
Zwittrige BaumartenLinde; Ulmen; Robinie; Sorbus; Vogelkirsche; Wildapfel
Mannbarkeitsalter ist abhängig vonArt; Raße; Wachstumsrhytmus; Licht; Wärme; leicht-/schwer-früchtig; Licht-/Schatten-Baumart
Blüteninduktion- ZeitpunktMeistens im Jahr von der Blütenbildung; Häufig zeitliche Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Blüten
Blüteinduktion-EinflußfaktorenInnere Bereitschaft (Erbanlagen; Hormonaktivitäten; Vorrat); Umwelt (Temp.; Licht; Feuchtigkeit; Nährstoffversorgung) beeinflußt Hormonaktivität; warm-trockene Witterung günstig
Blütenzeitennach Art von Winterende bis Mitte des Sommers; abhängig von Wärmesumme Schwellenwert; Unterschiede nach geografische Lokation (bis 4 Wochen unterschied bei demselben Art)
Selbststerilitätimmer Neukombination der Gene; keine Selbstbefruchtung
Selbstfertilität + ArtenIsolierte Pflanzen können sich selbst Vermehren- Einhäusige Pflanzen + Er; Es; Hbu; Li; Nußbaum
Extrem selbststerile ArtenEi; Rbu; Edelkastanie
Selbststerile ArtenFi; Ki; Lä; Ta; Dgl.; Selbstbestäubung kann auch paßieren
Schutzmechanismen vor SelbsbestäubungPollenschlauch wächst beim fremdem Pollen schneller
Windblütler=anemochorie; alle Koniferen; fuknzioniert gut bis 100 m (Filterwirkung des Bestandes)
InsektenblütlerZoochorie; Wei; Li; Ah; Rob; Rosaceae; Geringe Pollenmengen; Größere Pollen
StreufrüchteAngiospermen; Hülse (Rob.); Kapsel (Weide; Pa; Roßkastanie)
SchließfrüchteAngiospermen; Nuß (Bu; Ei; Eßkastanie; Hbu; Bi; Er; Ul; Es; Nuß); Spaltfrucht (Ah); Steinfrucht (Kir; VBe; ElsBe; Birne)
FruchständeAngiospermen; Linde; Platane
Angiospermen Früchten TypenStreufrüchte; Schließfrüchte; Fruchstände
Gymnospermen Früchten TypenZapfen; Beerenzapfen (Juniperus; Chamaecyparis); fleischige Früchte (Eibe; Ginkgo)
Störungen der FruktifikationPhysiologische; Klimatische; Biotische
Physiologische Störungen der Fruktifikationvorzeitiges Abfallen von Früchten oder Blüten
Klimatische Störungen der FruktifikationSpätfrost; Regenwetter bei Pollenreife; Hagelschlag; Starker Wind; heiße Trockene Sommer; kühle, feuchte Sommer (keine ausreifung)
Biotische Störungen der Fruktifikation•Insekten (Melolontha; Fichtenzapfenwickler; Rüßelkäfer; •Vögel- große Früchte; Knospen und Blüten; •Säugetiere (nach Samenverbreitung); •Krankheiten ( Pilze; Bakterien befallen Blüten; Zapfen; Früchte)
Häufigkeit und Ergiebigkeit des Samenjahregemäßigte Zonen- meist 1x; Tropen auch öfter; Manche Baumarten in mehrjährigen Intervalen/Regelmäßig/unregelmäßig; Lichtbaumarten fruchten häufiger; kürzer vegetationszeit=weniger Samen
Vollmastalle mannbare Bäume eines Bestandes Fruchten
Ernteaußichten im Jahr vor der Ernteanhand der unreiften Zapfen; Blütenknospen (größer/ andere Form); anatomische Untersuchungen in der Knospen
Ernteaußichten im ErntejahrWetter währen Blüten; nach soziologischen Baumklaßen (Vollernte; Halbernte; Teilernte); Zapfenzahl (Vollernte bei Fi 600 St.; Ki 2000; Lä 3000) ; Samensbeut prüfen (Aufschneiden der Zapfen und Zälen der vollen Körner)
Vollerntealle Baumklaßen I-IV fruktifizieren
Halbernteam Bestandesrand alle Klaßen, innen nur I und II
Teilernteam Rand nicht alle, innen nur I
Ernte zu frühgeringe Keimfähigkeit (Nadelholz kann nachreifen)
Ernte zu spätSaatgutverluste (Samenabfall; Tirenfraß)
Einflußfaktoren von Mannbarkeit und ErgiebigkeitLicht; Wärme; Ernährung; Gesundheitszustand (bei Hallimasch; Strangulierung; Eingriffen an Würzel; Verpflanzung... beßere Produktion; anders spätere Mannbarigkeit); Kenrpflanzen; Erbliche Veranlagung
Bildung von Früchte verursachtZuwachsreduktion von bis zu 40%; in Folgejahr 20-25%
Bildung von Fruchten bei Zweihäusigenoft männliche Bäume mehr Masee bilden.
AnemochorieWind Verbreitung; Flugeinrichtungen; Gewicht
ZoochorieTiere; Schwere Früchten ohne Flugeinrichtung; Saatgutverluste durch Vögel und Säugetiere; Verzehr oft nicht sofort (Wintervorräte; Transportverluste...)
KeimruheZeit von Samenreife bis Keimungsbeginn; Keimhemmung; Keimbedingungen
Pappel, Weiden Samen•Reifung: in Frühsommer; •Samenfall: unmittelbar nach Reifung; •Keimung: kurz nach Samenfall
Birke, Kirsche, Traubenkirsche, Vogelbeere Samen•Reifung: Früh- bis Spät- Sommer; •Samenfall: Kurz nach Reifung; •Keimung: im Frühjahr; Überwinterung auf Erdboden, Hemmmechanismen verhindern Keimung noch im Herbst
Tanne; Douglasie; Strobe; Eichen; Buche Samen•Reifung: Herbst; •Samenfall: Kurz nach reifung; •Keimung: Spätwinter bis Frühjar, Überwinterung auf Erdboden, Hemmmenmechanismen verhindern Keimung noch im Herbst
Linde; Esche; Ahorn; Hainbuche; Erle Samen•Reifung: Herbst; •Samenfall: nach Wochen oder Monaten (witterungsbedingt); •Keimung: im Frühjahr; Überwinterung auf Erdboden oder am Baum
Fichte, Kiefer, Lärche Samen•Reifung: Herbst; •Samenfall: ab zeitigem Frühjahr, Zapfen öffnung bei warmer, trockener Luft meist ab Frühjahr, bei Fichte im Alpenraum (bei Föhn) auch im Winter; •Keimung: im Frühjahr bis Sommer; Überwinterung im Zapfen (Zapfen z.T. im Schnee)
Keimhemmunginnere Faktorendie Keimung verhindern (z.B. Terpengehalt; Nachreifung)
Keimungvon Ruhezustand zum Vegetativen Leben der Pflanze
Keimbedingungen=Außenfaktoren; Keimung nur bei bestimmter Feuchte; Temperatur; Sauerstoffangebot (Fi 22-25°C; Lä 20-24°C; WKi 25-27°C)
Keimvorgang besteht ausmechanischen Veränderungen; Chemischen veränderungen; morphologischen Veränderungen
Mechanische VeränderungenQuellung durch Waßeraufnahme
Chemische VeränderungenAuflösung der Reservestoffe
Morphologische VeränderungenWachstum; Entwicklung des Embryos; Keimwurzel
Erntezeit is abhängig vonKlima, Witterung
Beurteilung der Reifevon Zapfen-; Samen-; Fruchtfarbe; Waßergehalt (Gewicht)
Wann soll die Ernte beginnenmöglichst früh nach der Reife
Erntezeit bei Fichteab erster Oktoberhälfte bis März des folgenden Jahres
Erntezeit bei Kieferab November des 2. Jahres bis April des Folgenden Jahres
Erntezeit Tannesofort nach der Reife; bei warmer Witterung bereits Anfang September.
Erntezeit LärcheMitte Oktober bis Mai nächsten Jahres
Erntezeit Zirbesofort nach der Reife (Oktober des 2. Jahres)
Erntezeit Strobesofort nach Reife (Ende August bis September)
Erntezeit Douglasiesofort nach Reife (Ende August-September)
Erntezeit Eicheim Oktober bei trockene Bewitterung
Erntezeit Rotbuchezwischen Anfang Oktober und Mitte November
Erntezeit Ulme, Pappel, Weidesofort nach Reife
Ernteverfahren TypenVom Boden; Am gefällten Stamm; Am stehenden Stamm
Ernteverfahren vom BodenSchütteln der Bäume; Folien, Tüchern, Netze; Samofant
Ernteverfahren am gefällten Stammwenn Endnutzung zum Zeitpunkt der Samenreife in einem Mastjahr ausgeführt wird
Ernteverfahren am stehenden StammAluleitern; Steigeisen; Baumvelo; Hebebühnen; Seilkräne; Hubschrauber mit ernte Korb; Ballon; Schüttler
Lagerung der Samen vor Transportauf trockene, luftige Lagerung; Schutz von Tieren; nicht in Haufen- Erhitzung, Pilzbefall, Verlusten durch Tiere; Beschriften!
Transport der Samenerst nach Abtrocknung (2-3 Wochen); Luftdurchlaßige Säcke; bei manche Arten vor Austrocknung schützen
Aufbereitung des Saatgutes bedeutetalle Prozeße zwischen Ernte und Lagerung
Sämerei bei Fleischige FrüchteEntfernung des Fruchtfleisches; Außchwemmen mittels Hochdruckwaßerstrahls in Sieben
Sämerei bei Trockene FrüchteMeist keine Aufbereitung, nur Reinigung
Klengen istkünstliche Abkürzung des Waßerentzuges auf Zapfen; paßiert in Darren
Systeme für KlengenSonnendarren; Hordendarren; Trommeldarren
Sonnendarrennur in Gegenden mit trocken warmen Klima
HordendarrenZapfen in Horden; Umschichten der Horden→Sukzeßive höhere Temperaturen ausgestzt;• Samen in Rotierenden Gefäßen aus Zapfen geschüttelt
TrommeldarrenZapfen in rotierenden Gitterwalzen oder Trommeln; Samen fallen während des Darrns durch die perforierte Trommelwand; Vordarrung
Maßnahmen bei der Aufbereitung von Lärche Zapfenzerreißen der Zapfen- Trommel mit Meßern oder Zähnung
Maßnahmen bei der Aufbereitung von Tanne Zapfennicht geklengt; Zapfen in Stiftendeschmaschinen und Trommelsiebe gettrent
Vorreinigungmittels Sieben/ Siebentrommeln zum Abtrennung der Verunreinigungen
EntflügelungEntflügelmaschinen ; meisten einheimischen Arten sind leicht zu Entflügeln; bei manchen Arten müßen die Flüggeln abgebrochen werden; kleine flüggel werden belaßen; manche Arten können nicht entflügelt werden
HauptreiningungReinigungsmaschinen; Vibrationen...
Erreichbarer Reinheitsgrad bei Fi, Ki, LäFi, Ki-95-100%; Lä 70-80 %
Samenausbeutevon Umwelt und genetischen Einflüßen abhängig; Sinkt mit Seehöhe
Lebensdauer der Saatgut abhängig vonErbmerkmalen; Umwelteinflüßen; + harter Schlae; voll ausgereiftes; höhere Keimfähigkeit¨zu Beginn der Lagerung; Unbeschädigt; ↓ Temp. und Waßergehalt
Allgemeine Grundsätze der AufbewahrungenTrockene Samen können mehrere Jahre bei niedrigere Temperaturen knapp über 0 C gelagert werden; verschloßene Gefäße erleichtern das Konstanthalten der Feuchte; bei -15 C bleibt Lebensfähigkeit länger als bei 0 C; •Laubb. geringere Lebensdauer; •Arten mit hohem krit. Waßergehalt müßen feucht Gelagert werden.
Klaßische Lagerung der SamenErdmiere, Sandkiste, Sandgrube, Alemannsche Hüttte
Moderne Saatgutbehandlung und Lagerung BucheThermotherapie gegen Pilze (41C Luft für 1 St.); Nachtrocknung 10-12 Std; 150 Tage Nachreife bei 4C; Trocknen bei 20C und 30-40% Luftfeuchte auf waßergehalt 8-10%; Lagerung in Beutel bei -5C
Moderne Saatgutbehandlung und Lagerung EicheThermotherapier (41C Luft 2 St.); Lagerung bei waßergehalt 42-48%, mit leicht erhöhtem CO2 bei 1-3C für Langezeit. Fungicid Aplikation nötig
KeimhemmungenSammenschalenhemmungen (Quellungshemmung; Atmungshemmung; Mechanische Hemmung); Physiologische Hemmung (Keimhemmende Stoffe; Embryonalanlage)
Quellungshemmungbei waßerdurchläßigen Schalen
Atmungshemmungbei gasundurchläßige Schalen
Mechanische Hemmungbei dicken, verholzten Schalen. Austritt der keimwurzel Behindert
Keimhemmende Stoffe sind inin Samenschale; in Samen; in Endosperm; in Fruchtfleisches
Embryonalanlagezur Zeit der Samenreife noch unvolkommen entwickelt
Künstliche Beseitigung von KeimhemmungenStratifizieren (Kalt-Naß-Vorbehandlung; 20-180 (270)Tage); Heißwaßerbehandlung (80-85 C, bis zur abkühlung im Waßer); Mechanische Behandlung (mit grobem Sand mischen und Stoßen)
ReinheitAnteil der reinen Samen am gereinigtem Saatgut in Gewichtsprozent; • Verunreinigungen- fremde Arten; durch Pilze und Insekten geschädigte Samen; Zweigteile; Flügel und Zapfenteie, Steine, Erde (nicht aber beschädigte Samen)
KeimfähigkeitAnteil der keimfähigen Samen an den reinen Samen (%)
Gebrauchswert=(Reinheit x Keimprozent )/100
KeimschnelligkeitProzentsatz der in bestimmter kürzerer Zeit gekeimten Samen entspricht
Anteil Lebender Samen MethodenSchnittprobe (Keimfähigkeit nach Farbe und Saftigkeit); Tetrazoliumverfahren (Tetrazoliumsälze färben sich durch Stoffwechselaktivität rot); Röntgenphotographie
1000- Korngewichthoch=größere Keimschnellligkeit, mehr Reservestoffe
WaßergehaltGewichtsunterschied nach 16 Std. Trocknen
PflanzenprozentZahl der Pflanzen die von 100 Samenkörnenrn im Freiland am ende der 1. Vegetationsperiode lebensfähig sind
HerkunftsbestimmungVergleiche von Samenfärbung, Größe, Korngrößenverteilung; Tausendkorngewicht; Vollkornanteil
Samenplantagen was ist zu beachtenSchutz von Fremdpollen; Anlageort Klima (Spätfröste; Winde...)
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