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Forstliche Samenkunde 2

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colek's version from 2018-12-11 12:51

Skripten Teil 2

Question Answer
Forstli. VermehrungsgutSaatgut; Pflanzenteile; Pflanzgut
SaatgutquelleBäume innerhalb eines Areals von denen Saatgut geerntet wird
ErntebestandWaldbestand mit abgegrenzter Population von Bäumen in ausreichend einheitlicher Zusammensetzung. Kann auch aus benachbarten Teilpopulationen bestehen.
SamenplantageAnpflanzung ausgewählter Klone oder Familien, die mit dem Ziel häufiger, reicher und leichter ernten bewirtschaftet wird. Befrüchtung von Externpollen wird durch Abschirmung vermeiden.
FamilienelternAbgegrentzte Bäume von denen Nachkommenschaften durch bestäubung eines Einzelbaumes erzeugt werden.
KlonAbkömmlinge, die ursprünglich von einem einzigen Ausgangsindividuum durch vegetative Vermehrung gewonnen wurden
KlonmischungMischung bestimmter unterscheidbarer Klone in festgelegten Anteilen
Herkunft AgmOrt an dem ein Agm wächst
HerkunftsgebietGebiet-e mit annähernd gleichen Ökolog. Gegebenheiten, in denen sich Erntebestände oder Saatgutquellen befinden mit ähnlichen phänotypischen oder genetischen Merkmalen; •Für Plantage=Gebiet aus dem Agm für Anbau gewonnen wurde
HöhenstufenGliederung entsprechend der vertikalen Klima und Vegetationszonierung, Abgrenzung erfolgt nach klimatisch-pflanzensoziologischen Gesichtspunkten
HerkunfstregionenZusammenfassung mehrerer Herkunfstgebiete
Inverkehrbringendas Vorrätighalten zum Verkauf, Anbieten, Verkaufen und jedes sonstige Überlassen an Dritte im geschäftlichen Verkehr
Ausgewählt Ausgangsmaterialstammt con Erntebeständen, die nach phänotypischen Mekrmalen auf Populationsebene ausgelesen wurden
Qualifiziert Ausgangsmaterialstammt von Samenplantagen, Klonen oder Klongemischen und wurde auf Einzelbaumebene nach phänotypischen Merkmalen ausgelesen
Geprüft Ausgangsmaterialstammt von Erntebeständen, Samenplantagen, Klonen oder Klongemischen, deren Überlegenheit nachgewisesen wurde
Quellengesichert Agmvon Ausgangsmaterial abstammend entweder Saatgutquelle oder Erntebestand
Trennung und Kennzeichnung•Ländercode und Nummer des Stammzertifikates;•Bot. Name;•Unterart;•Kategorie;•Zweck;•Zulassungszeichen;•Herkunftsgebiet;•Ausgangsmaterial für Geprüftes Vgt;•Autochtonie•Reifejahr•Alter und Art;•vegetativ?;•Massenvermehrung?;•erhöhte genetische Vielfalt?•weniger strenge Anforderungen?;•genetisch verändert?
Was bedeutet dieses Zeichnen FiP/F/A29(4,1/mm:800-1200m)Fichte vom Bestand 29 in eine Plantage/Familieneltern/Klonen-mischungen aus dem Herkunfstgebiet 4.1 mit mittelmontaner Lage in 800 bis 1200 m Seehöhe.
Die Nationale Listeenthaltet Mitgliedstaat, Baumart, Kategorie, Zulassungszeichen, Herkunftsgebiet; Breitengrad; Längengrad; Seehöhe; Ausgangsmaterial; Fläche; Ursprung; Verwendungszweck und Anmerkungen
Vermengung von Saatgut
AnwendungsbereichDie Erzeugung, Einfuhr, Ausfuhr und das In-Verkehr-Bringen (Handel, abgabe, transport) von forstlichem Vermehrungsgut.
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Pflanzenverfahren

Question Answer
Winkelpflanzung Leistung (Pfl./h)110-130 (5-70 Unkraut)
Rhodener Leistung (Pfl./h)55-90
Buchenbühler Leistung (Pfl./h)134 (Windwurf)
Pfropfloch Leistung (Pfl./h)35-60 einzeln; 50 gekoppelt
Lochpflanzung (tief) Leistung (Pfl./h)2-5
Maschine Leistung (Pfl./h)6000 (Ki-Säml., Fläche geräumt); 400-700 (Fläche mit Stöcken)
Winkelpflanzung Eignung (Pfl.-Material, etc.)mittelgrosse, 40-50 cm Spross. (2/2 Fi; 1+2 Dgl, 2/0 Lh. mässig bindige bis strenge Böden)
Rhodener Eignung (Pfl.-Material, etc.)Laubhölzer 70-100 cm Spross; Wurzel bis 30 cm
Buchenbühler Eignung (Pfl.-Material, etc.)Wurzeln bis 22 cm, nur 12 cm breit. Laubhölzer, Kleinpflanzen mit Herz bis Pfahl Wurzel
Pfropfloch Eignung (Pfl.-Material, etc.)Wurzeln etwa 20 cm lang; bindige, steinfreie Böden, steilere Lagen
Lochpflanzung (tief) Eignung (Pfl.-Material, etc.)Pfahlwurzler (40-60 cm Spross); loch 50-80 tief; Bodenvermengung; Quadratverb.; 2 Arbeiter
Maschine Eignung (Pfl.-Material, etc.)Sämlinge bis Heister, je nach Maschinentyp
Winkelpflanzung GerätWiedehopfhaue mit ovalem Blatt (+ Pflanzlade); Stiellänge- 100 cm (unter 1,65 m); 105 cm (1,65-1,75 m); 110 (über 1,75 m)
Winkelpflanzungmit 2 Beilhieben Winkel in dem Boden geschlagen->Pflanze unter den angehobenen winkelförmigen Erdlappen geschwungen und von unten nach oben bis zum Wurzelhals gezieht->antreten mit Fuss
Winkelpflanzung FortgangLoch mit Beil-> Beil herausheben->Schrägschlag mit dem Blatt->Stiel vordrücken->durch seitliches Schwenken des Stiels Winkelspalt öffnen->Pflanze einschwingen->Blatt herausheben (an Knie stützen)->Antreten
Winkelpflanzung Voraussetzungennicht zu steinige und nicht zu leichte Böden; 2 jährige Sämlinge, Verschulpflanzen
Rhodener Pflanzenverfahren FortgangHacke beidhängig einschlagen und nachtreten->Pflanzspalt durch Herunterdrücken->und Zurück-hebeln öffnen->Pflanze einschwingen->Nachsetzen->Pflanzspalt durch Unterstechen schliessen.
Buchenbühler Schräg-Pflanzenverfahren Voraussetzungenkleine Laubholzpflanzen und Nadelholzsämlinge; nicht zu schwer Boden; für Flächen mit geringer Schlagraumbeseitigung oder starker Verunkrautung geeignet
Buchenbühler Fortgang•Hochschwingen der mit der rechten Hand unmittelbar hinter dem Blatt gefassten Haue->•Die Haue gleitet bis zum leicht knaufigen Ende des Stiels durch die Hand->•Die Haue dringt durch anfängliches leichtes Beschleunigen und durch eigene Fallenergie tief in den Boden ein->•Durch kurze Auf-unf Ab-wärtsbewegungen sowie ein seitliches Ausdrehen des Stiels öffnet sich der tiefe Pflanzspalt->•Mit der linken Hand wird eine Pflanze aus dem Bündel in den Pflanzenspalt eingesetzt. Die Haue bleibt (durch die Rechte Hand im schwerpunkt gehalten) derweil in dem Pflanzspalt, um das Nachrutschen locekren Bodens zu vermeiden. Nach dem Einsetzen der Pflanze wird die Haue herausgezogen->•Während die Pflanze mit der linken Hand stabilisierend festgehalten wird, drückt man durch einen Stoss mit der Hauenspitze das Erdreich fest (Vermeiden von Kellerbildung)->•Aufrichten->•Mit rechten Ferse festtreten
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